Berlin: Theatertreffen 2026 – Jury gibt zehn Einladungen bekannt
Die Kritiker:innen-Jury des Berliner Theatertreffens hat heute bei einer Pressekonferenz im Haus der Berliner Festspiele die zehn bemerkenswertesten Inszenierungen der Saison 2024/25 bekannt gegeben. Eingeladen wurden: „Mephisto“ (Jette Steckel, Münchner Kammerspiele), „Wallenstein“ (Jan-Christoph Gockel, Münchner Kammerspiele), „A Year without Summer“ (Florentina Holzinger, Volksbühne Berlin), „Der Hauptmann von Köpenick“ (Sebastian Hartmann, Staatstheater Cottbus), „Die Glasmenagerie“ (Jaz Woodcock-Stewart, Theater Basel), „Die Welt im Rücken“ (Lucia Bihler, Schauspiel Stuttgart), „Fräulein Else“ (Leonie Böhm, Volkstheater Wien), „Il Gattopardo“ (Pınar Karabulut, Schauspielhaus Zürich), „Serotonin“ (Sebastian Hartmann, Hans Otto Theater Potsdam) sowie „Three Times left is right“ (Julian Hetzel, Wiener Festwochen/Schauspiel Leipzig). Das Festival findet vom 1. bis 17. Mai 2026 statt.
Einen ausführlichen Kommentar von unserer Redakteurin Lina Wölfel sowie Kritiken zu den ausgewählten Abenden finden Sie auf unserer Startseite.
Sachsen: Kulturstiftung fördert sieben Projekte im ländlichen Raum
Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen fördert sieben Kulturprojekte im ländlichen Raum über einen Zeitraum von drei Jahren mit insgesamt 250.000 Euro, wie die Deutsche Presse-Agentur heute meldet. Unter den geförderten Initiativen befindet sich auch das Projekt „Farbwerk“ in Dresden, das ein inklusives Theater- und Tanzensemble aufbauen möchte. Das Projekt „Auf weiter Flur“ plant, das Lehngericht Augustusburg zu einem gemeinschaftlich getragenen Kulturort auszubauen. Der Verein „Steinleicht“ in Nebelschütz erprobt neue künstlerische Formate in der sorbisch-deutschen Kulturarbeit.
Berlin: Warnstreiks an Berliner Theatern
An der Berliner Schaubühne, der Volksbühne Berlin und dem Maxim-Gorki-Theater ist es am Montagabend zu Warnstreiks und Kundgebungen gekommen. Aufgerufen hatten die Gewerkschaften zu den Arbeitsniederlegungen. Hintergrund sind die laufenden Tarifverhandlungen zum Tarifvertrag der Länder (TV-L), über den am 15. Januar in zweiter Runde verhandelt wird. Die Beschäftigten wollen so auf prekäre und ungleiche Arbeitsbedingungen aufmerksam machen. Vorstellungen sind bisher nicht ausgefallen.
Ralswiek: Störtebeker-Intendant erhält Landesverdienstorden
Der langjährige Intendant der Störtebeker-Festspiele in Ralswiek, Peter Hick, wird mit dem Landesverdienstorden Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet, wie der NDR berichtet. Mit der Ehrung würdigt das Land Hicks jahrzehntelanges Engagement für die Freilichtfestspiele auf der Naturbühne in Ralswiek, die zu den bekanntesten Open-Air-Theaterereignissen in Mecklenburg-Vorpommern zählen. Seit 1993 leitet Hick die Festspiele, die ohne staatliche Zuschüsse als privates Familienunternehmen geführt werden und wesentlich zum touristischen Profil der Region beitragen.
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Redaktionsschluss: 17:30 Uhr