Theater der Zeit

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Thema

Sendungen von anderen Orten

Drei Figurentheater-Studierende der Stuttgarter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst schickten uns Gedanken zu ‚Utopie‘. Sie sprechen über Inseln in getakteten Studienprogrammen, die Utopie der Figurentheater-Magier*innen und den Verdruss über …

von Viktoria Kasprik, Lara Epp und Eva Maria Hasler

Hausansicht neues Kleines Haus Würzburg

Bericht

Neubeginn zur Blauen Stunde

Würzburg hat seine Spielstätte für Schauspiel nach jahrelanger Sanierung wiedereröffnet

von Michael Helbing

„Was ist das hier?“, fragt eine Frau im ersten, dem etwas jüngeren von zwei Stücken Roland Schimmelpfennigs. „Ist das eine alte Fabrik? Könnte auch eine Art Theater sein. (…) Diese …

Foto: Tanja Schmischa/Mainfranken Theater Würzburg

Szene aus dunaPart-Festival: links „Necromancy“ von Kristóf Kelemen, „Solness“ nach dem Stück von Henrik Ibsen, in der Regie von Ildikó Gáspár

Report

Magisch und anders

Das Budapester dunaPart-Festival der Freien Szene präsentiert eine neue Generation Ungarns

von Thomas Irmer

Foto: Judith Horvath

Engel

Thema

Immer voran!

Ich sitze, grüble und krame, dann ruf ich aus, die Begeisterung ist die Utopie, sie gibt die Richtung an und zeigt geradeaus, zu dem was kommen wird. Die Begeisterung über …

von Christoph Bochdansky

Foto: Zeichnung: Christoph Bochdansky

Nachruf

Die Anarchie der Ruhe

Der Theatermacher Rolf Dennemann war ein Vordenker der Ruhrtriennale und ein Meister des Bildertheaters

von Stefan Keim

Foto: Guntram Walter

Das Ensemble von „Lass uns die Welt vergessen – Volksoper 1938“. Foto Barbara Pálffy/Volksoper Wien

Auftritt

Volksoper Wien: Eindringliches Erinnern

„Lass uns die Welt vergessen – Volksoper 1938“, Libretto von Theu Boermans unter Verwendung von Text und Musik aus „Gruß und Kuss aus der Wachau“ – Regie Theu Boermans, Musikalische Leitung Keren Kagarlitsky, Bühne Bernhard Hammer, Kostüme Jorine van Beek

von Alexander Keuk

Foto: Barbara Pálffy/Volksoper Wien

Produkte

Empfehlungen aus dem Shop

Sivan Ben Yishai und Lukas Bärfuss im Gespräch. Bühnenbild vom Stück „Im Menschen muss alles herrlich sein“

Gespräch

Den Kanon überschreiben

Ein Gespräch zwischen Sivan Ben Yishai und Lukas Bärfuss bei dem Symposion „Giftiges Erbe – Brauchen wir einen Kanon?“ an den Münchner Kammerspielen

von Lukas Bärfuss und Sivan Ben Yishai

Lukas Bärfuss: Im Theater kennen wir Überschreibungen, Weiterschreibungen, Adaptionen, Variationen bekannter Stoffe und Stücke. Das ist eine alte Theaterpraxis. Sophokles hat seine Stücke nicht aus dem Nichts geschöpft, sondern aus …

Foto: Judith Buss

Nicole Beutler Projects „Ginkgo or: 56 Million Years Ago There Were Palm Trees on the North Pole."

Thema

Warum Theater,

warum Kunst, in diesen Zeiten, in denen wir alle guten Grund haben, wegen der Klimakrise in Panik zu verfallen und zu rebellieren, in der Hoffnung, so die notwendige Transformation zu beschleunigen?

von Nicole Beutler

Ehrfürchtig erahnen wir die Ausmaße der Krise, die auf uns zu kommt, dennoch bleibt sie schwer fassbar. Das komplexe Netzwerk von Ursache und Wirkung macht uns Menschen ziemlich hilflos. Ich …

Foto: Anja Beutler

„Human Design“ von DieTanzKompanie, Choreografie von Grégory Darcy

Bericht

Die Anmut des Tanzroboters

Das Science & Theatre Festival des Theaters Heilbronn und des Wissenschaftszentrums experimenta zeigt die Vielfalt des digitalen Theaters

von Elisabeth Maier

Foto: Heiko Potthoff

„Richard Drei. Mitteilungen der Ministerin der Hölle“ nach William Shakespeare in einer Überschreibung von Katja Brunner, Regie von Pınar Karabulut.

Gespräch

Die Kraft des Widerstands

Pınar Karabulut über Klassiker, Originaltexte und Überschreibungen im Gespräch mit Stefan Keim

von Stefan Keim und Pınar Karabulut

„Romeo und Julia“ am Schauspiel Köln war ein Durchbruch. Pınar Karabulut – 1987 in Mönchengladbach geboren – inszeniert seitdem oft Klassiker. Aber auch Uraufführungen von Nuran David Calis, Sivan Ben …

Foto: Krafft Angerer

„Die Maßnahme“, Atif Hussein, Suse Wächter, Christian Weise, Peter Lutz und Schauspielstudierende, Regie Kühnel, Schuster, 1994.

Das Objekt der Geschichte

Mit einem Mal starrten mich aus der Dunkelheit riesige Augen an. Die Käthe-Kruse-Puppe und das Geräusch der Mäuse, die unter dem Fußboden knabberten, bewohnten die schlaflosen Nächte meiner Kindheit. Vielleicht …

von Robert Schuster

Foto: Roger Melis

Was folgt

Die Studien der ASSITEJ zeichnen ein Bild der Freien Kinder- und Jugendtheater, das ihren elementaren Beitrag an der flächendeckenden und niedrigschwelligen kulturellen Grundversorgung von jungen Menschen deutlich macht.1 Sie zeigen …

von Valerie Eichmann, Geza Georg Adasz und Stefanie Fischer

„Und morgen streiken die Wale“ von Thomas Arzt in der Regie von Johanna Zielinski

Thema

Theatrale Schwarmintelligenz

Wie das Theater der Jungen Welt in Leipzig mit seiner Intendantin Winnie Karnofka sein Angebot erweitert

von Lara Wenzel

„Ticket gegen Kohle“ hieß es vor 77 Jahren an der Tür des Theaters der Jungen Welt (TdJW). Um das Haus während der Eröffnungsinszenierung „Emil und die Detek­tive“ zu beheizen, zahlten …

Foto: Tom Schulze

Rafi Martin, The Ceremony of Weight.

Thema

Das Unsichtbare, das uns verbindet – Schwerkraft und Magnetismus

Rafi Martin beschreibt utopische Aspekte in seinen Projekten „The Ceremony of Weight“ und „Resonancias“. Gewicht und Schwerkraft, Meteoriten und Magnetismus treten mit uns in ein Verhältnis, das über gewohnte Erfahrungswelten …

von Rafi Martin

Foto: Erich Malter © internationales Figurentheaterfestival

Mathias Vidal als Platée und Evan Hughes als Jupiter in Rameaus „Platée“ am Opernhaus Zürich. Foto Toni Suter

Auftritt

Opernhaus Zürich: Wunderbare Unwägbarkeiten

„Platée“ von Jean-Philippe Rameau, Libretto von Adrien-Joseph Le Valois d’Orville und Balot de Sovot nach einem Stück von Jacques Autreau – Musikalische Leitung Emmanuelle Haïm, Inszenierung Jetske Mijnssen, Bühne Ben Baur, Kostüme Hannah Clark, Choreografie Kinsun Chan

von Elisabeth Feller

Foto: Toni Suter

Gespräch

Alle Bilder zusammen

Eine Korrespondenz mit Jon Fosse über seinen Monolog „So ist das“

Noch einmal Glückwunsch zum Nobelpreis an dieser Stelle. Haben Sie sich denn schon von dieser „Glückskatastrophe“ erholt, wie Sie es nannten, mit ein bisschen Abstand, aber der nun heran­nahenden Preisrede …

von Jon Fosse und Thomas Irmer

Fabian Reichenbach in der Uraufführung von „Die Inkommensurablen“ nach dem Roman von Raphaela Edelbauer in der Regie von sputnic/Nils Voges. Foto Marcel Urlaub // Volkstheater

Auftritt

Volkstheater Wien: Schwebende Geschichte auf dem Overheadprojektor

„Die Inkommensurablen“ nach dem Roman von Raphaela Edelbauer (UA) – Regie in der Regie von sputnic/Nils Voges, Bühne Michael Wolke, Kostüm Friederike Wörner, Illustration Karl Uhlenbrock, Head of Animation Michael Dölle, Komposition Fiete Wachholtz, Video Art Lisa Rodlauer

von Michael Hametner

Foto: Marcel Urlaub // Volkstheater Wien

Bruno-Bürgel-Weg Nr. 71 – Der erste Standort des Studiengangs Puppenspiel an der HfS Ernst Busch Berlin

Spurensuche an vier zurückgelassenen Orten

Rekonstruktion einer Rede über Orte, Schutt, Dinge und Freiheit zur Eröffnung der Feierlichkeiten zum fünfzigjährigen Bestehen des Studiengangs Zeitgenössische Puppenspielkunst – unterbrochen von lautem Knallen. Es tritt auf: der amtierende …

von Markus Joss

Foto: Barbara Braun / MuTphoto

Die Zukunft jetzt gestalten!*

Theaterpädagogisches Handeln im Freien Kinder- und Jugendtheater

von Skadi Konietzka

In Kontakt kommen enreübergreifende und interdisziplinäre Ansätze, partizipative und performative Spielpraktiken sowie vielfältige künstlerische Herangehensweisen prägen die Darstellenden Künste für junges Publikum. Das vielleicht wichtigste Merkmal dieser Theaterarbeit, ungeachtet der …

Dossier

Polen

Mit unserer langjährigen Berichterstattung über das Theater in Polen, versuchen wir zu ergründen, welch fatale gesellschaftspolitische Dynamik das Land spätestens seit der Regierungsübernahme der PiS-Partei 2015 ergriffen hat. Ein Großteil der Bevölkerung driftet stärker nach rechts, während sich die Kunstszene …

Dossier

Retzhofer Dramapreis

Den Retzhofer Dramapreis gibt es seit 2003. Er wird biennal vergeben und war eine der ersten Ausschreibungen, in der Arbeitsprozess und Wettbewerb verbunden werden. Viele der Sieger:innen und Teilnehmer:innen haben sich im Theaterbetrieb nachhaltig etablieren können. Zu nennen sind: Ewald …

Autor:innen und Team bei der Preisverleihung vom Retzhofer Dramapreises 2023 im Festivalzentrum Heimatsaal in Graz
Autor:innen und Team bei der Preisverleihung des Retzhofer Dramapreises 2023 im Festivalzentrum Heimatsaal in Graz Foto: Lex Karelly

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Neuerscheinungen im Verlag

Theaterregisseur Yair Shermann