Theater der Zeit

Bayern

Auftritt

Staatstheater Nürnberg: Helden von gestern

Kling, klang, klong. Schwerter treffen aufeinander, Rüstungen klappern. Dieser „Parzival“, den Kieran Joel im Staatstheater Nürnberg sehr frei nach Wolfram von Eschenbach inszeniert, startet wie ein Ritterturnier oder wie „eine …

Foto: Konrad Fersterer

Produkte

Bayern

Philippe Quesne, Le Jardin Des Délices / Der Garten der Lüste.

Thema

Melancholischer Trost

Die Utopien von Philippe Quesne und Vivarium Studio

von Anke Meyer

Bei Philippe Quesne und seinem Vivarium Studio ist nie klar, ob sich auf der Bühne gerade eine Utopie oder eine Dystopie entfaltet. So unklar wie im Leben. Punkt. Damit könnte …

Foto: © Katrin Ribbe, Ruhrtriennale 2023

Auftritt

Münchner Volkstheater: Biblischer Dualismus

Los geht’s wie im Popcorn-Kino. Eine geheimnisvolle weibliche Off-Stimme raunt Bedeutungsschweres. „Wer die Geschichte hat, hat die Macht“ zum Beispiel. Ein Satz, der im Laufe der Aufführung wiederholt werden und …

Foto: privat

Der Prachtbau ist in exponierter Lage als monumentaler Abschluss der durch einen Brückenneubau verlängerten Brienner Straße gedacht, was dieses Modell des geplanten Richard-Wagner-Festspielhauses veranschaulicht.

„Kultur sollte nicht Zutat sein, sondern Tat von Anfang an.“

Episoden aus der Geschichte des Prinzregententheaters

von Martin R. Laiblin

Am Anfang steht die Tat! In Anlehnung an das titelgebende Zitat von August Everding sollen im Folgenden ausgewählte Episoden aus der fast 125-jährigen wechselvollen Geschichte des Prinzregententheaters skizziert werden, das …

Foto: Dürr, Hermann, 1926/27, nach dem Originalmodell Gottfried Sempers von 1866, Inv.-Nr. LIIMus. 606, Schloss Herrenchiemsee, Ludwig-II.-Museum, R.7. © Bayerische Schlösserverwaltung

Hausansicht neues Kleines Haus Würzburg

Bericht

Neubeginn zur Blauen Stunde

Würzburg hat seine Spielstätte für Schauspiel nach jahrelanger Sanierung wiedereröffnet

von Michael Helbing

„Was ist das hier?“, fragt eine Frau im ersten, dem etwas jüngeren von zwei Stücken Roland Schimmelpfennigs. „Ist das eine alte Fabrik? Könnte auch eine Art Theater sein. (…) Diese …

Foto: Tanja Schmischa/Mainfranken Theater Würzburg

„Übergewicht unwichtig, Unform“ von Werner Schwab in der Regie von Rieke Süßkow am Staatstheater Nürnberg

Diskurs & Analyse

Die Bühne kaut und verdaut

Rieke Süßkows Inszenierung „Übergewichtig, unwichtig: Unform“ am Staatstheater Nürnberg dreißig Jahre nach dem Tod von Werner Schwab

von Michael Helbing

So geht das doch nicht, mag man noch denken. Und dann: geht es doch. Obwohl die Schießbudenfiguren selbst, die sie uns im Nürnberger Schauspielhaus vorstellen, nur sehr wenig gehen in …

Foto: Konrad Fersterer

Hinterbühne des Prinzregententheaters

Was ist dein Lieblingsort?

Ich liebe das große Haus sehr! Bei Bühnenproben genieße ich jede Minute: wenn alle in höchster Konzentration sind, Stille im Saal ist … Das sind magische Momente! Stellvertretender Studiengangsleiter Musiktheater/Operngesang …

Foto: Anna Fabian

Büro der Präsidenten und der Präsidentin

Essay

Was ist das, eine Akademie?

von Barbara Gronau

Als der Bayerische Kultusminister Hans Zehetmair und der Generalintendant der Bayerischen Staatstheater August Everding am 18. Oktober 1993 im Gartensaal des Prinzregententheaters die Theaterakademie eröffneten, erinnerten sie an die fast …

Foto: Anna Fabian

Auftritt

HochX München: Das Gespenst von Amargosa Opera House

Szenen auf einer Kreuzung werden eine nach der anderen projiziert. Sonnenaufgang, High Noon, Sonnenuntergang am Death Valley Junction, eine ehemalige Arbeiter:innen-Siedlung an der Grenze zwischen Kalifornien und Nevada. Erzählungen sagen, …

Foto: Mayra Walraff

Inszenierung von „Time Busters“ an den Münchnener Kammerspielen, Text und Regie Martín Valdés-Stauber

Thema

Wessen Erinnerung zählt?

Im Projekt „Time Busters“ an den Münchner Kammerspielen reisen Jugendliche mit autobiografischen Geschichten und Zeugnissen der Shoah durch Zeit und Raum

von Sabine Leucht

Foto: Gabriela Neeb

„Les statues rêvent aussi“ in der Regie von Serge Aimé Coulibaly, Jan-Christoph Gockel

Thema

Verdichtung statt Verdrängung

Das Festival „Erinnerung als Arbeit an der Gegenwart“ fragt an den Münchner Kammerspielen nach Formen der Erinnerung in künstlerischen Formaten

von Rebecca Fischer und Isadora Wandt

Wie wagt man einen unmittelbaren, schonungslosen Blick auf Vergangenheit und Erinnerungsarbeit und setzt dabei künstlerische Impulse, ohne in einem Betroffenheitsmasochismus zu verharren? Der Rassismusexperte Mark Terkessidis fordert in seinem Buch …

Foto: Armin Smailovic

Im Herbstheu

von Josef Bierbichler

Ein Spätsommertag. Vermutlich September. Es könnte das Jahr 1984 gewesen sein. Am Nachmittag fuhr ich heim zu meinem Wohnort aufs Land – wie jeden Tag. Jeden Tag wurde um diese …

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