Bericht
TdZ+ ProQuo vadis: Ziele und Perspektiven für das Theater im öffentlichen Raum
1. Wintertagung 2008
Erschienen in: Theater überall! – 20 Jahre Bundesverband Theater im Öffentlichen Raum (11/2026)
Assoziationen: Berlin Kunsthaus KuLe

Aus der Chronologie der vergangenen 20 Jahre des Bundesverbands Theater im Öffentlichen Raum
Bei der ersten Wintertagung des Verbandes kamen in Berlin 16 Mitglieder – Vertreter:innen verschiedener Theatergruppen und Institutionen – zusammen, um über Visionen, Strategien und an dem Selbstverständnis des Bundesverbandes zu arbeiten. Sie fand am 16. und 17. Februar im Kunsthaus KuLe statt.
Unter dem Titel Quo vadis? Eine Vision für das Theater im öffentlichen Raum. Ziele und Perspektiven arbeiteten die anwesenden Theatermacher:innen die Eigenheiten und Besonderheiten des Genres heraus. Das Theater im öffentlichen Raum wird als integratives, identitätsstiftendes und demokratisches Medium verstanden, das Menschen unabhängig von Herkunft oder Bildung anspricht. In Abgrenzung zum Literaturtheater trägt es Geschichten in das Volk. Indem es Begegnungen schafft und Alltagsräume verwandelt, trägt es zur Stärkung und Fortschreibung städtischer Gemeinschaften bei. Im Zuge zunehmender Privatisierung und Kommerzialisierung öffentlicher Räume gilt es, die Besonderheiten des Genres herauszustellen. Als „Unique Selling Point“ lässt sich formulieren: Das Theater im öffentlichen Raum ist ein Theater ohne Ausgrenzung.
In der Reflexion zum Selbstverständnis und den Besonderheiten der Kunstform wurde herausgearbeitet, dass sie geprägt wird durch Offenheit, Flexibilität und eine direkte Beziehung zum Publikum. Das Theater im öffentlichen Raum hat seine Wurzeln in alten Theatertraditionen wie Ritualen, Festen...















