Theater der Zeit

Sparten

  • „Rienzi“ von Richard Wagner in einer Inszenierung von Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka bei den Bayreuther Festspielen 2026.

    Auftritt

    Bayreuther Festspiele: Friedensboten als Taubenplage

    „Rienzi“ von Richard Wagner – Musikalische Leitung Nathalie Stutzmann, Inszenierung, Bühne und Kostüme Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka, Licht Bernd Gallasch, Video Leonard Koch

    von Richard Lorber

    Bislang schien es eine unausgesprochene Regel, dass bei den Bayreuther Festspielen ausschließlich die zehn Bühnenwerke Wagners vom „Fliegenden Holländer“ bis zum „Parsifal“ aufgeführt werden. Zum 150-jährigen Bestehen brechen die Festspiele …

    Foto: urheberrechtlich geschuetzt - Enrico Nawrath

  • La traviata, Klavierhauptprobe, Bregenzer Festspiele.

    Auftritt

    Bregenzer Festspiele: Scherben ohne Schock

    „La traviata“ von Giuseppe Verdi – Musikalische Leitung Kirill Karabits & Pietro Rizzo, Inszenierung Damiano Michieletto, Bühne Paolo Fantin, Kostüme Carla Teti, Licht Alessandro Carletti, Video Roland Horvath, Choreografie Thomas Wilhelm

    von Georg Rudiger

    Foto: Anja Koehler

  • Red Line bei Oerol Festival, 2025
    TdZ+

    Man kann die Welt nur verändern, wenn alle im Raum sind

    Im Gespräch mit Mikey Martins über Publikumsentwicklung, Verantwortung und den Wert von Freiwilligen

    von Mikey Martins und Jenny Patschovsky

    In unserem Vorgespräch hast du betont, dass dich bei deiner Arbeit vor allem die Möglichkeit motiviert, anderen Menschen schöne, innovative oder atemberaubend kreative Momente zu bescheren. Wie gehst du vor, …

    Foto: Nichon Glerum

  • Florentina Holzinger – KUB Bodensee Étude, Bregenz, 11.07.2026

    Auftritt

    TdZ+

    Kunsthaus Bregenz: Ritual und Spektakel

    „Bodensee Étude“ Konzept, Regie Florentina Holzinger von und mit Andrea Baker, Annina Machaz, Anja Müller, Bärbel Schwarz, Bláthin Eckhardt, Florentina Holzinger, Fibi Eyewalker, Katharina Ernst, Maartje Pasman, Natasha Vergilio, Netti Nüganen, roya the destroya, Sofia Borges, Xana Novais, Live Drums Anja Müller, Bärbel Schwarz, Katharina Ernst, Sofia Borges, Sounddesign, Komposition, Live-Musik Stefan Schneider, Katharina Ernst, Setdesign Nikola Knežević

    von Max Glauner

    Foto: Helena Lea Manhartsberger

  • Maldoror Probe, Julien Gosselin, 2026

    Auftritt

    TdZ+

    Festival d’Avignon: Das Böse als Barspektakel

    „Maldoror“ nach Roberto Bolaño und Lautréamont – Regie Julien Gosselin, Bühne Lisetta Buccellato, Lichtdesign Nicolas Joubert, Video Jérémie Bernaert & Pierre Martin Oriol, Musik Guillaume Bachelé & Maxence Vandevelde, Kostüme Caroline Tavernier

    von Elisabeth Maier

    Foto: Christophe Raynaud de Lage / Festival d’Avignon

  • Open AccessAudioVideo

    Access Denied

    Nadine McKenzie, Mitbegründerin der Unmute Dance Company aus Kapstadt, stellt ihren Videobeitrag „Access Denied“ vor, entstanden während der Pandemie. Während nicht-behinderte Menschen im Lockdown erstmals eingeschränkte Bewegungsfreiheit erlebten, ist das für behinderte Menschen oft Alltag. Das Video zeigt in drei Teilen die Barrieren dreier Personen. Nadines Teil handelt von Gebäuden, die für Rollstuhlfahrer*innen unzugänglich sind. Sie schlägt zwei Übungen vor: über eigene Erfahrungen mit Zugang nachzudenken und auf ihr Gedicht künstlerisch zu antworten.

    Where are they, Where have they gone, Where are they hiding, Who have kept them hidden, How many are they, How will they get out, Get out, come out, Kept away, Kept aside, Go that side, There is a ramp, Here, it is not accessible, Access, What is access, The right, the opportunity, to use or benefit from something, Well, that side, not here, Here, it is not accessible, You need to be able, Able, Ability, disability.

    Nadine McKenzie

    von Nadine McKenzie

  • A short poem is typed out in bold white font. The letters loom large over a complicated background of digitally collaged images. The furthest background layer is a sky forked with lightning. Next, a bleached, misty image of raindrops running down glass. On top of that is an archival poster image from one of Alexandrina’s Afrofuturist works Bounty Bars and Oreo Cookies (2015–2016), where her silhouette has been replaced with a funneling galaxy of stars. Her afro has purple-tinged edges. Dark, sprawling tree branches are laid on top of this alongside furry baobab seed pods – one of which has been broken open to reveal its seeds inside. All the seed pods have pink colouring applied in Photoshop. The images most in the foreground are of repeated caterpillar, cocoon, and butterfly photographs in the top right corner; in shades of inky blue and fluorescent lilac. And the bottom right-hand corner is an archival film still from Alexandrina’s work Embers (2016–2019). In this image, Alexandrina is double back-to-back with herself. Her face is painted a vibrant magenta, and she is wearing a rose-gold metallic fake leather jacket. She is slightly arching her neck, her gaze is downwards, and her lips are slightly apart. The poem reads: Have gone subterranean Search my spine for clarity Fuck acceptance Drink water
    Open AccessFotostreckeAudio

    Many Lifetimes-Series

    Alexandrina Hemsley arbeitet mit Tanz, Bild und Text und beschäftigt sich dabei mit den Sinnen und dem Körper. In diesem Beitrag präsentiert Hemsley eine Serie aus drei digitalen Collagen und Gedichten, die während der Recherche zum neuesten Stück „Many Lifetimes“ entstanden sind. Die Werke behandeln Veränderung, Trauer und das Leben im eigenen Körper. Der Ton schwankt zwischen einer ironischen Haltung gegenüber Selbsthilfe und einer nachdenklichen Perspektive darauf, wie behinderte Körper einfühlsam durch Lebensübergänge begleitet werden können.

    The tone varies from a tongue-in-cheek attitude about self-help to a more reflective sense of how disabled bodies can be held tenderly through life’s transitions.

    Alexandrina Hemsley

    von Alexandrina Hemsley

Produkte

Sparten

  • Die Historikerinnen Mirjam Hildbrand und Johanna Hilari geben einen Einblick in die Zirkusgeschichte der Stadt Köln.

    Reportage

    Den verschwundenen Zirkusgebäuden auf der Spur

    Unter dem Asphalt von Neumarkt und Aachener Weiher verbirgt sich eine fast vergessene Zirkusstadt: Beim CircusDanceFestival führen die Forscherinnen Mirjam Hildbrand und Johanna Hilari zu den verschwundenen Kölner Zirkusbauten – vom Carré und Williams-Bau bis zum heutigen Creation Centre Contemporary Circus.

    von Swantje Kawecki

    Foto: Franzi Schardt

  • Erst von La Churry auf die Bühne gezerrt, dann von Fabrice zum Risiko gezwungen – beim CircusDanceFestival Köln wird das Publikum Teil des Geschehens. Hier: „Damoclès“ von Inextremiste Circus. Foto Alice Allart

    Bericht

    TdZ+

    Bringt euch in Gefahr!

    Das sechste CircusDanceFestival in Köln wird seinem Motto „Come Closer“ auf atemraubende Weise gerecht

    von Stefan Keim

    Foto: Alice Allart

  • „The Waves“ vom Théâtre de l’Entrouvert – die Eröffnungspremiere bei der diesjährigen Fidena. Foto Damien Bourletsis

    Bericht

    TdZ+

    Empathie aus dem 3-D-Drucker

    Das Internationale Figurentheater Fidena in Bochum und Umgebung kommt in diesem Jahr mit einem starken politischen Schwerpunkt

    von Stefan Keim

    Foto: Damien Bourletsis

  • Szenen aus dem Tanzstück „Revolver“, Choreografie und Fotografie von VA Wölfl, 2004

    Akteure

    TdZ+

    „Setzen wir uns auseinander, nicht zusammen“

    VA Wölfls Chor(e)ografien zur Erinnerung

    von Detlev Schneider

    Frühsommer 1996. NEUER TANZ ist mit seinem Stück „XYZ-Bewegtes Opfer“ zu Theater der Welt nach Dresden eingeladen, ins Festspielhaus Hellerau, das nach dem Abzug des russischen Militärs in ruinös-hoffnungsfrohem Zustand …

    Foto: VA Wölfl

  • Man kann nicht nicht kommunizieren im luftleeren Raum: „YOU\ME/ALIEN“ eine Space Opera von Opera Lab Berlin im Theater im Delphi Berlin.

    Auftritt

    TdZ+

    Theater im Delphi: Houston, we have an Opera

    „YOU\ME/ALIEN“ eine Space Opera von Opera Lab Berlin (UA) – Regie Opera Lab Berlin, Musik Evan Gardner & Opera Lab Berlin, Musikalische Leitung Francesca Verga, Text Susan Stryker & Peach Kander, Video Samuel Chalela Puccini, Choreographie Sadie Shea

    von Iven Yorick Fenker

    Foto: Opera Lab Berlin

  • Ansicht der zerstörten Würzburger Domstraße, 1945
    TdZ+ Pro

    memento belli

    »Hell ist die Nacht«, eine außerordentliche Eigenproduktion des Mozartfests Würzburg

    von Christine Dössel

    Foto: Sammlung Alexander Kraus

  • Heiner Müller reich unterfüttert: „Quartett zum Quadrat“ mit zwei Streichquartetten von Leoš Janáček, inszeniert von Nico and the Navigators.

    Auftritt

    TdZ+

    Radialsystem Berlin: Musik und Technikopulenz

    „Quartett zum Quadrat“ nach Heiner Müller und zwei Streichquartetten von Leoš Janáček – Konzept, Regie, Kostüm Nicola Hümpel, Bühne und Videotechnik Oliver Proske, Musik Kuss Quartett

    von Thomas Irmer

    Foto: Falk Wenzel

  • Bence György Pálinkás und Tímea Töröks Arbeit „Preparation for a Less-Lethal War“ auf dem Kulturforum „Transformation Forever“ in Hellerau.

    Bericht

    TdZ+

    „Wir lassen uns nicht vereinzeln!“

    Bei einem internationalen Kulturforum haben sich in Hellerau Akteur:innen aus 15 mittel- und osteuropäischen Ländern sowie Deutschland versammelt – in Zeiten, in denen Diskurs- und Austauschformate weiter weggekürzt werden, ist das wichtiger denn je.

    von Lina Wölfel

    Unter einer Krise, abgeleitet vom altgriechischen Wort κρίσις, versteht man im Allgemeinen den Höhe- oder Wendepunkt einer gefährlichen Konfliktentwicklung. Diesem Zustand geht die massive und problematische Funktionsstörung eines natürlichen oder …

    Foto: Anja Schneider

  • Regisseur Max Koch empfing das Publikum bei jeder Vorstellung mit einer Kurzeinführung zum Konzept der Produktion
    TdZ+ Pro

    80 Jahre danach

    Würzburg gedenkt | Schulklassen erleben »Hell ist die Nacht«

    Foto: Dita Vollmond

  • TdZ+ Pro

    Regie

    Dieses Musiktheaterprojekt war etwas ganz Besonderes: Nicht nur, da wir ein Stück aus dem Ort und seiner Geschichte heraus geschaffen haben, ein Stück, das es vorher noch nicht gab. Nein, …

    von Max Koch

    Foto: Tamara Yasmin Quick

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