Theater der Zeit

Wissenschaft

  • TdZ+ Pro

    Einführung in die szenische Robotik

    Bevor ich Melle2 das erste Mal begegnet war, kannte ich Roboter hauptsächlich aus Fabriken; außerhalb dieser waren sie mir allenfalls als rasenmähende oder staubsaugende Alltagshilfen über den Weg gelaufen. Doch …

    von Marcel J. V. Kieslich

  • Open Access

    Methodik crippen oder das generative Potenzial von Conundrums

    Nina Mühlemann reflektiert im letzten Beitrag über methodische Herausforderungen ihrer Forschung zu behinderten Künstler*innen im Theater, die sie mit Carrie Sandahls Begriff der »representational conundrums« fasst. Statt Lösungen zu präsentieren, beschreibt sie ungelöste Fragen: Auswahl der Künstler*innen jenseits des eigenen anglo-/deutschsprachigen Netzwerks, fehlende Bezahlung für Interviews, Schwierigkeiten der Sparteneinteilung (Performing Arts), Machtdynamien zwischen behinderten und nicht-behinderten Ensemblemitgliedern sowie Sprach- und Dolmetschprobleme. Diese Conundrums begreift sie als produktiv, nicht als zu lösende Probleme.

    Let us spend uncomfortable time with representational conundrums, generate possibilities, experiment with options, make informed choices, and take responsibility for the outcomes – fail and try again. Theater people know how to do these things; they are basic to our training, and we should apply them deliberately to issues of disability in our work.

    Carrie Sandahl

    von Nina Mühlemann

  • Open Access

    Sozialwissenschaftliche Konzepte zum ­Theater als Organisation und Institution

    Die Institution und ihre Funktionen für Gesellschaft und Individuum

    Die Autorin untersucht Theater sozialwissenschaftlich und unterscheidet Institution und Organisation. Sie stützt sich auf Neoinstitutionalismus, Giddens’ Dualität von Struktur sowie North, um institutionellen Wandel anhand der Programmgestaltung öffentlicher Theater zu analysieren.

    Institutionen beeinflussen demnach nicht nur das Handeln der Einzelnen, sie ermöglichen individuelles Handeln und Innovation. Strukturen sind also »immer zugleich Medium und Ergebnis sozialen Handelns«.

    Angelika Endres

    von Angelika Endres

  • TdZ+ Pro

    Lucia Bihler: Exaltiertheit

    Für Lucia Bihlers künstlerische Arbeit sind, wie aus ihrer oben zitierten Aussage hervorgeht, Schauspieler:innen, die ›formal arbeiten‹ und ›die Form füllen‹ können, essentiell. Diese Suche nach Formstärke im Schauspiel erklärt …

    von Hannah Schünemann

  • TdZ+ Pro

    Theatralität und direkte Aktion

    Wer sich heute systematisch mit politischem Theater beschäftigen möchte, steht gleich zu Beginn vor einer grundsätzlichen Entscheidung: Soll es um politisches Theater als künstlerische Praxis, also um eine bestimmte Richtung …

    von Matthias Warstat

  • TdZ+ Pro

    Suche nach dem Post-Post-Zeitalter

    Das postdramatische Theater ist so vielfältig wie die Regiehandschriften, die es vertritt. Der Begriff bezeichnet folglich ein breites Spektrum an Ästhetiken, Formen und Arbeitsweisen, die sich in erster Linie »durch …

    von Hannah Schünemann

  • Open Access

    »Gemeinsam sind wir gefährlich«

    Selbst als Teil eines Kollektivs, das in dem Studiengang Angewandte Theaterwissenschaft entstanden ist, und trotz der langjährigen interessierten und solidarischen Begleitung unserer künstlerischen Arbeit durch die Autorin Yana Prinsloo öffne …

    von Katharina Pelosi

  • 15 Szene aus Ariodante von Georg Friedrich Händel (Dramma per musica, Libretto nach Antonio Salvi), Regie / Dramaturgie: Jossi Wieler und Sergio Morabito, Bühne / Kostüme: Nina von Mechow, Licht und Video: Voxi Bärenklau; mit Diana Haller (Titelpartie), Ensemble und Orchester. Staatsoper Stuttgart 2017
    TdZ+ Pro

    Tendenzen der Szenografie im Gegenwartstheater

    In den folgenden Abschnitten werden einige signifikante Tendenzen des Szenografischen im Gegenwartstheater des deutschsprachigen Raums aufgezeigt. Dabei geht es, wie in der gesamten Studie, nicht darum, dieses breite, äußerst facettenreiche …

    von Birgit Wiens

    Foto: Christoph Kalscheuer

  • Situationen in der Ausstellung Opéra Monde (Die Oper als Welt. Die Suche nach einem Gesamtkunstwerk), Centre Pompidou-Metz, 2019/2020,Małgorzata Szczęśniak, L‘Affaire Makropoulos, King Kong, Bühnenbildelement, Opéra National de Paris 2007
    TdZ+ Pro

    Episteme, Ästhetiken und das Gedächtnis der Szenografie

    Mit Blick auf exemplarische künstlerische Strategien wurde im vorigen Kapitel aufgezeigt, wie Szenograf:innen im Gegenwartstheater Räume für Inszenierungen entwerfen und – metaszenografisch über einzelne Produktionen hinaus – Auseinandersetzungen mit Bühne/Bühnenformen, …

    von Birgit Wiens

    Foto: Jacqueline Trichard / Centre Pompidou-Metz 2019

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"Der performative Umgang mit dem Text"
Recherchen 141 "Praktiken des Sprechens im zeitgenössischen Theater"
Recherchen 148 "Sorge um das Offene"
Recherchen 139 "Theater der Selektion"
Recherchen 130 "Das transkulturelle Theater"
Recherchen 133 "Oper in performance"
Recherchen 131 "Vorstellung Europa – Performing Europe"
Recherchen 132 "Das verschüttete Schweigen"
Recherchen 129 "Applied Theatre"
Recherchen 123 "Brecht lesen"
"Kurztexte"
Recherchen 121 "Theater als Intervention"
Recherchen 117 "Momentaufnahme Theaterwissenschaft"
"Das Reale der Perspektive"
Recherchen 98 "Das Melodram"
Recherchen 102 "Der offene Mund"
Recherchen 78 "Fühlt weniger!"
Recherchen 69 "Heiner Müller sprechen"
Recherchen 64 "Theater in Japan"
Recherchen 62 "Heiße West- und kalte Ostschauspieler?"
Recherchen 52 "Angst vor der Zerstörung"
Recherchen 51 "Realistisches Musiktheater"
Recherchen 15 "Szenarien von Theater und Wissenschaft"

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