Theater der Zeit

Tanz

  • Das Wichtigste der Woche

    06. Juli bis 10. Juli 2026

    Schaubühne trauert um Mitbegründer Dieter Sturm ++ Julien Chavaz wird neuer Intendant der TUP Essen ++ Marlene Hahn wird neue Intendantin am Opernhaus Graz ++ Christoph Roos wird neuer Generalintendant in Krefeld/Mönchengladbach ++ Werkstatistik 24/25 ++ Götz-Friedrich-Preis ++ Martin-Linzer-Theaterpreis ++ Kurt-Meisel-Preis ++ Daphne-Preis

  • Open AccessAudioVideo

    Access Denied

    Nadine McKenzie, Mitbegründerin der Unmute Dance Company aus Kapstadt, stellt ihren Videobeitrag „Access Denied“ vor, entstanden während der Pandemie. Während nicht-behinderte Menschen im Lockdown erstmals eingeschränkte Bewegungsfreiheit erlebten, ist das für behinderte Menschen oft Alltag. Das Video zeigt in drei Teilen die Barrieren dreier Personen. Nadines Teil handelt von Gebäuden, die für Rollstuhlfahrer*innen unzugänglich sind. Sie schlägt zwei Übungen vor: über eigene Erfahrungen mit Zugang nachzudenken und auf ihr Gedicht künstlerisch zu antworten.

    Where are they, Where have they gone, Where are they hiding, Who have kept them hidden, How many are they, How will they get out, Get out, come out, Kept away, Kept aside, Go that side, There is a ramp, Here, it is not accessible, Access, What is access, The right, the opportunity, to use or benefit from something, Well, that side, not here, Here, it is not accessible, You need to be able, Able, Ability, disability.

    Nadine McKenzie

    von Nadine McKenzie

  • A short poem is typed out in bold white font. The letters loom large over a complicated background of digitally collaged images. The furthest background layer is a sky forked with lightning. Next, a bleached, misty image of raindrops running down glass. On top of that is an archival poster image from one of Alexandrina’s Afrofuturist works Bounty Bars and Oreo Cookies (2015–2016), where her silhouette has been replaced with a funneling galaxy of stars. Her afro has purple-tinged edges. Dark, sprawling tree branches are laid on top of this alongside furry baobab seed pods – one of which has been broken open to reveal its seeds inside. All the seed pods have pink colouring applied in Photoshop. The images most in the foreground are of repeated caterpillar, cocoon, and butterfly photographs in the top right corner; in shades of inky blue and fluorescent lilac. And the bottom right-hand corner is an archival film still from Alexandrina’s work Embers (2016–2019). In this image, Alexandrina is double back-to-back with herself. Her face is painted a vibrant magenta, and she is wearing a rose-gold metallic fake leather jacket. She is slightly arching her neck, her gaze is downwards, and her lips are slightly apart. The poem reads: Have gone subterranean Search my spine for clarity Fuck acceptance Drink water
    Open AccessFotostreckeAudio

    Many Lifetimes-Series

    Alexandrina Hemsley arbeitet mit Tanz, Bild und Text und beschäftigt sich dabei mit den Sinnen und dem Körper. In diesem Beitrag präsentiert Hemsley eine Serie aus drei digitalen Collagen und Gedichten, die während der Recherche zum neuesten Stück „Many Lifetimes“ entstanden sind. Die Werke behandeln Veränderung, Trauer und das Leben im eigenen Körper. Der Ton schwankt zwischen einer ironischen Haltung gegenüber Selbsthilfe und einer nachdenklichen Perspektive darauf, wie behinderte Körper einfühlsam durch Lebensübergänge begleitet werden können.

    The tone varies from a tongue-in-cheek attitude about self-help to a more reflective sense of how disabled bodies can be held tenderly through life’s transitions.

    Alexandrina Hemsley

    von Alexandrina Hemsley

  • Szenen aus dem Tanzstück „Revolver“, Choreografie und Fotografie von VA Wölfl, 2004

    Akteure

    TdZ+

    „Setzen wir uns auseinander, nicht zusammen“

    VA Wölfls Chor(e)ografien zur Erinnerung

    von Detlev Schneider

    Frühsommer 1996. NEUER TANZ ist mit seinem Stück „XYZ-Bewegtes Opfer“ zu Theater der Welt nach Dresden eingeladen, ins Festspielhaus Hellerau, das nach dem Abzug des russischen Militärs in ruinös-hoffnungsfrohem Zustand …

    Foto: VA Wölfl

  • Yvonne Georgi (1903–75) war eine deutsche moderne Tänzerin, Balletttänzerin und  Choreografin

    Akteure

    TdZ+

    Bravo, Gera!

    Ein internationales Ballettfestival feiert Yvonne Georgi bei „100 Jahre tänzerischer Aufbruch in Gera“

    von Ralf Stabel

    Foto: Picture-alliance/ dpa | Theatermuseum Hannover

  • HEART MOMENT, Karolina Szymura am tanzhaus nrw in Düsseldorf, 2024. Foto Christian Herrmann

    Zwischenstände

    Es könnte sein. Konjunktiv. Tanz kann vieles (nicht alles); für diejenige, die tanzt, auch diejenige, die das sieht, kann Tanz das Mögliche, sogar das Unmögliche realisieren. Das Unfassbare begreiflich machen. …

    von Melanie Suchy

    Foto: Christian Herrmann

  • TdZ+ Pro

    Mut als Kalkül

    In der allgemeinen Systemtheorie spricht man von „Homöostase“, vom Gleichgewicht eines dynamischen Systems dank der Aufrechterhaltung innerer Zustände. Ein Organismus passt sich an äußere Umwelten an, indem er innere Umwelten, …

    von Dirk Baecker

  • Juan Pablo Cámara und Roger Sala Reyner in „Dark Field Analysiss“ (Sound David Kiers, Licht Minna Tiikkainen) von Jefta van Dinther. Foto Ben Mergelsberg

    Bericht

    TdZ+

    Die Abgründe spürbar machen

    Das HAU zeigt eine Werkschau von Jefta van Dinther und bringt einen Teil seiner Arbeiten zurück auf die Bühne

    von Greta Haberer

    Was macht das Menschsein aus? Wie verhalten sich Körper in einer unerbittlichen Umwelt? Welche anderen Lebensformen, welches Dazwischen, kann es neben dem Menschen noch geben? Mit diesen Fragen beschäftigt sich …

    Foto: Ben Mergelsberg

  • „Stunde des Tanzes“, Projekt der Orientierungs- und Nachwuchsförderklassen, Vorstellung im Rahmen der Schulkonzerte, PHfT Dresden, 2024
    TdZ+ Pro

    Wir haben alle Mut in uns

    Ich schaue mir meine Kommiliton:innen an und sehe einige der mutigsten Menschen, die ich kenne. Ich glaube, dass Mut in vieler Hinsicht der Subjektivität von Kunst gleicht. Was in meinen …

    von Ella Jayde Ravat

    Foto: Leo Ziems

  • Niko Adachi, Bachelor-3-Projekt „(W)hole“, Dresdner Heide, 2025
    TdZ+ Pro

    Mut und Selbstvertrauen

    Stelle dich den Realitäten und lerne, dich selbst zu verstehen. Tritt in eine neue Welt ein. Wage den ersten Schritt. Mut ist gefragt, wenn man mit etwas Neuem konfrontiert wird, …

    von Niko Adachi

    Foto: Kim Josephine Schölch

  • IN THE HEART OF THE HEART OF THE MOMENT, Amy Josh, Eftychia Stefanou, Georgios Kotsifakis, Ioanna Paraskevopoulou, Karolina Szymura, Olivia Ancona, Robert Bridger, Scott Jennings und Ying Yun Chen am tanzhaus nrw in Düsseldorf, 2024. Foto Katja Illner

    Essay

    Schimmern, schwingende Form

    Als ich 2010 über Open Form Composition geschrieben habe,1 schlug ich diese als Mittel vor, um eine Form von Tanz zu ermöglichen, die von improvisatorischer und kompositioneller Natur zugleich ist. …

    von João da Silva

    Foto: Katja Illner

  • Némo Flourets „Derniers Feux“: ein pausenloses Konstruieren und Dekonstruieren, ein Konzert des koordinierten Chaos.

    Bericht

    TdZ+

    Tanzende Töne im Fächermeer

    Tanz im August eröffnet mit rhythmischer Ekstase, lasziver Körperpoesie und nachdenklicher Entschleunigung – ein Festivalauftakt, der vor allem im Kontrast seine Kraft entfaltet.

    von Peter Sampel

    Selten hat sich das Merchandise-Produkt eines Festivals so sehr bewährt wie die Pappfächer von Tanz im August. Wohin das Auge blickt – ein rotes Fächermeer, mal sanft, mal manisch hin …

    Foto: Tanz im August

  • Von mittelalterlichen Hoftänzen bis Salsa: „To the Hands“ von BODHI PROJECT ist eine tänzerische Erkundung von Berührungen, Beziehungen und Nähe – und ihrer Kultur.

    Bericht

    Ambige Körper, klare Message?

    ImPulsTanz Wien zeigt mitreißende Choreos voller Ambivalenz. Ein Einblick.

    von Leonard Kaiser

    Das Festival ImPulsTanz belebt auch dieses Jahr zahlreiche Spielstätten der Kulturstadt Wien mit Performances, Workshops und Symposien, sowie die Sommernächte mit Musik und Partys. Weil es nahezu unmöglich ist, dieses …

    Foto: Albert Vidal

  • Die UBUNTU Fashion Show der Künstlerin und Nachhaltigkeitsaktivistin Babu Noella. Foto Junior Westhoff

    Bericht

    TdZ+

    In Zeiten wie diesen

    Summer-Lab UBUNTU – „Keine Kunst ohne uns!“ des Netzwerk Colour in Kooperation mit dem zukünftigen Pina Bausch Zentrum

    von Thusnelda Marín Jungmann

    UBUNTU – „Ich bin, weil wir sind.“ Mit diesem einfachen, aber radikal solidarischen Gedanken fand ein zehntägiges Festival in Wuppertal statt, das den Namen einer südafrikanischen Lebensphilosophie trägt. Es ist …

    Foto: Junior Westhoff

  • Auf den Proben von HEART MOMENT, Alexandra Waierstall, Judith Jaeger und Matthias Quabbe am tanzhaus nrw in Düsseldorf, 2024.

    Gespräch

    Ich sehe Dich mich sehen – die Poesie gegenseitiger Betrachtung

    Alexandra Waierstall im Gespräch mit Matthias Quabbe über das Dehnen von Zeit und Raum, Großzügigkeit als choreografische Praxis, und die Magie der Geometrie

    von Alexandra Waierstall und Matthias Quabbe

    Matthias Quabbe: Zwanzig Jahre Arbeit und eine solche Vielfalt an Projekten mit unterschiedlichem Setup, Konzept, Location, Cast … Gibt es ein bestimmtes Interesse, das sich kontinuierlich abzeichnet? Was inspiriert Dich? …

    Foto: Christian Herrmann

  • »Ein Deutsches Requiem«, 2011, Marlúcia do Amaral, Remus Şucheană
    TdZ+ Pro

    Ein Fest für die Sinne und Denkraum in Bewegung

    Martin Schläpfers Ballett am Rhein (Düsseldorf Duisburg 2009–20)

    von Anne do Paço

    Es war ein besonderer Coup des neu bestellten Generalintendanten Christoph Meyer und des Düsseldorfer Kulturdezernenten Hans-Georg Lohe, Martin Schläpfer zum Ballettdirektor und Chef-Choreographen der Deutschen Oper am Rhein zu berufen. …

    Foto: Gert Weigelt

  • »Giselle«, 2023, Daniele Bonelli, Doris Becker, Futaba Ishizaki
    TdZ+ Pro

    Träume in die Realität umsetzen

    Eine wilde Zeit war das! Vier Spielzeiten durfte ich das Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg als Direktor begleiten, und selten ist innerhalb weniger Jahre so viel passiert – gesellschaftlich, für …

    von Demis Volpi

    Foto: Bettina Stöß

  • ANNNA The worlds of Infinite Shifts, tanzhaus nrw, 2017.

    Zeit schürfen

    „Denn nichts ist himmlischer, als zu widerstehen und zuzulassen; zuzulassen und zu widerstehen.“ (Virginia Woolf) Mit Zeit lässt sich arbeiten wie in einer Mine: Man kann ihre Dicke messen, Tunnel …

    von Roberto Fratini Serafide

    Foto: Christian Herrmann

  • „Balkan Express“, das Auftakt-Stück der diesjährigen Spieltriebe-Ausgabe: eine Reise zu einzelnen Stationen der Geschichte des ehemaligen Jugoslawiens, inszeniert von Ulrich Mokrusch.

    Bericht

    TdZ+

    Balkan Brass und Brüche

    Zirkus, Musik und Tanz treffen auf kulturelle Stereotype: In der diesjährigen Ausgabe des Spieltriebe-Festivals spielt das Theater Osnabrück mit westlichen Projektionen auf den Balkan

    von Jens Fischer

    Foto: Stephan Glagla

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Theater der Zeit Heft 03/2009
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