Theater der Zeit

Tanz

  • Open AccessAudioVideo

    Access Denied

    Nadine McKenzie, Mitbegründerin der Unmute Dance Company aus Kapstadt, stellt ihren Videobeitrag „Access Denied“ vor, entstanden während der Pandemie. Während nicht-behinderte Menschen im Lockdown erstmals eingeschränkte Bewegungsfreiheit erlebten, ist das für behinderte Menschen oft Alltag. Das Video zeigt in drei Teilen die Barrieren dreier Personen. Nadines Teil handelt von Gebäuden, die für Rollstuhlfahrer*innen unzugänglich sind. Sie schlägt zwei Übungen vor: über eigene Erfahrungen mit Zugang nachzudenken und auf ihr Gedicht künstlerisch zu antworten.

    Where are they, Where have they gone, Where are they hiding, Who have kept them hidden, How many are they, How will they get out, Get out, come out, Kept away, Kept aside, Go that side, There is a ramp, Here, it is not accessible, Access, What is access, The right, the opportunity, to use or benefit from something, Well, that side, not here, Here, it is not accessible, You need to be able, Able, Ability, disability.

    — Nadine McKenzie

    von Nadine McKenzie

  • Konkret politisch: Agnietė Lisičkinaitė und Igor Shugaleev mit „CLAP & SLAP“. Foto D. Alisauskas

    Bericht

    TdZ+

    In unsicheren Zeiten

    Tanz im August zeigt, wie Tanz auf politische Gegenwart, gesellschaftliche Erschöpfung und den Wunsch nach Veränderung reagiert

    von Greta Haberer

    Foto: D. Alisauskas

  • A short poem is typed out in bold white font. The letters loom large over a complicated background of digitally collaged images. The furthest background layer is a sky forked with lightning. Next, a bleached, misty image of raindrops running down glass. On top of that is an archival poster image from one of Alexandrina’s Afrofuturist works Bounty Bars and Oreo Cookies (2015–2016), where her silhouette has been replaced with a funneling galaxy of stars. Her afro has purple-tinged edges. Dark, sprawling tree branches are laid on top of this alongside furry baobab seed pods – one of which has been broken open to reveal its seeds inside. All the seed pods have pink colouring applied in Photoshop. The images most in the foreground are of repeated caterpillar, cocoon, and butterfly photographs in the top right corner; in shades of inky blue and fluorescent lilac. And the bottom right-hand corner is an archival film still from Alexandrina’s work Embers (2016–2019). In this image, Alexandrina is double back-to-back with herself. Her face is painted a vibrant magenta, and she is wearing a rose-gold metallic fake leather jacket. She is slightly arching her neck, her gaze is downwards, and her lips are slightly apart. The poem reads: Have gone subterranean Search my spine for clarity Fuck acceptance Drink water
    Open AccessFotostreckeAudio

    Many Lifetimes-Series

    Alexandrina Hemsley arbeitet mit Tanz, Bild und Text und beschäftigt sich dabei mit den Sinnen und dem Körper. In diesem Beitrag präsentiert Hemsley eine Serie aus drei digitalen Collagen und Gedichten, die während der Recherche zum neuesten Stück „Many Lifetimes“ entstanden sind. Die Werke behandeln Veränderung, Trauer und das Leben im eigenen Körper. Der Ton schwankt zwischen einer ironischen Haltung gegenüber Selbsthilfe und einer nachdenklichen Perspektive darauf, wie behinderte Körper einfühlsam durch Lebensübergänge begleitet werden können.

    The tone varies from a tongue-in-cheek attitude about self-help to a more reflective sense of how disabled bodies can be held tenderly through life’s transitions.

    — Alexandrina Hemsley

    von Alexandrina Hemsley

  • Szenen aus dem Tanzstück „Revolver“, Choreografie und Fotografie von VA Wölfl, 2004

    Akteure

    TdZ+

    „Setzen wir uns auseinander, nicht zusammen“

    VA Wölfls Chor(e)ografien zur Erinnerung

    von Detlev Schneider

    Frühsommer 1996. NEUER TANZ ist mit seinem Stück „XYZ-Bewegtes Opfer“ zu Theater der Welt nach Dresden eingeladen, ins Festspielhaus Hellerau, das nach dem Abzug des russischen Militärs in ruinös-hoffnungsfrohem Zustand …

    Foto: VA Wölfl

  • Von mittelalterlichen Hoftänzen bis Salsa: „To the Hands“ von BODHI PROJECT ist eine tänzerische Erkundung von Berührungen, Beziehungen und Nähe – und ihrer Kultur.

    Bericht

    Ambige Körper, klare Message?

    ImPulsTanz Wien zeigt mitreißende Choreos voller Ambivalenz. Ein Einblick.

    von Leonard Kaiser

    Das Festival ImPulsTanz belebt auch dieses Jahr zahlreiche Spielstätten der Kulturstadt Wien mit Performances, Workshops und Symposien, sowie die Sommernächte mit Musik und Partys. Weil es nahezu unmöglich ist, dieses …

    Foto: Albert Vidal

  • Die UBUNTU Fashion Show der Künstlerin und Nachhaltigkeitsaktivistin Babu Noella. Foto Junior Westhoff

    Bericht

    TdZ+

    In Zeiten wie diesen

    Summer-Lab UBUNTU – „Keine Kunst ohne uns!“ des Netzwerk Colour in Kooperation mit dem zukünftigen Pina Bausch Zentrum

    von Thusnelda Marín Jungmann

    UBUNTU – „Ich bin, weil wir sind.“ Mit diesem einfachen, aber radikal solidarischen Gedanken fand ein zehntägiges Festival in Wuppertal statt, das den Namen einer südafrikanischen Lebensphilosophie trägt. Es ist …

    Foto: Junior Westhoff

  • Auf den Proben von HEART MOMENT, Alexandra Waierstall, Judith Jaeger und Matthias Quabbe am tanzhaus nrw in Düsseldorf, 2024.

    Gespräch

    Ich sehe Dich mich sehen – die Poesie gegenseitiger Betrachtung

    Alexandra Waierstall im Gespräch mit Matthias Quabbe über das Dehnen von Zeit und Raum, Großzügigkeit als choreografische Praxis, und die Magie der Geometrie

    von Alexandra Waierstall und Matthias Quabbe

    Matthias Quabbe: Zwanzig Jahre Arbeit und eine solche Vielfalt an Projekten mit unterschiedlichem Setup, Konzept, Location, Cast … Gibt es ein bestimmtes Interesse, das sich kontinuierlich abzeichnet? Was inspiriert Dich? …

    Foto: Christian Herrmann

  • »Giselle«, 2023, Daniele Bonelli, Doris Becker, Futaba Ishizaki
    TdZ+ Pro

    Träume in die Realität umsetzen

    Eine wilde Zeit war das! Vier Spielzeiten durfte ich das Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg als Direktor begleiten, und selten ist innerhalb weniger Jahre so viel passiert – gesellschaftlich, für …

    von Demis Volpi

    Foto: Bettina Stöß

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IXYPSILONZETT "IXYPSILONZETT 02/2009"
Theater der Zeit Heft 03/2009
Arbeitsbuch 14 "tanz.de"