Theater der Zeit

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TdZ on Tour

  • 19.5.2026

    Buchpremiere

    Bühne / Stage Katrin Brack

    25 Bühnenbilder von Katrin Brack, entstanden zwischen 2010 und 2025, inklusive ihrer Rauminstallation anlässlich der Verleihung des Goldenen Löwen in Venedig 2017: Die Bildstrecke macht signifikante Gemeinsamkeiten wie auch Brüche und Entwicklungen in diesen 15 Jahren deutlich, die durch die Zusammenarbeit mit u. a. Dimiter Gotscheff, René Pollesch, Luk Perceval, Karin Henkel geprägt ist. Ergänzt wird dieser fotografische Schwerpunkt sowohl von unveröffentlichten Zeichnungen, die Einblicke in Konzeption, Entstehung und Realisation der einzelnen Bühnenarbeiten gewähren, wie von unterschiedlichen Textbeiträgen.

    Im Gespräch mit dem Herausgeber Frank M. Raddatz erläutert die Ausnahmebühnenbildnerin die Kunstprinzipien, von denen sie sich leiten lässt. Der Philosoph Robert Pfaller verortet ihre Arbeiten in der jüngeren Kunstgeschichte der Gegenwart, während Birgit Wiens die Spezifika dieser Räume aus theaterwissenschaftlicher Sicht untersucht. Josef Bairlein und Götz Leineweber geben Einblicke in Bracks Lehre an der Bayerischen Theaterakademie und die kollektive Arbeitsweise ihrer Bühnenbildklasse. Statements von Birgit Minichmayr, Tabea Braun, Sybille Meier, Luk Perceval und Thomas Thieme werfen Licht auf diese lebendigen Bühnen.

    Die Buchpremiere findet am 19.05.26, um 19 Uhr statt. Ort: Theatermuseum München (Galeriestr. 4a). Der Eintritt ist frei. Zu Gast: Katrin Brack und Herausgeber Frank M. Raddatz.

  • 23.5.2026

    Buchvorstellung

    VOICES VI: reach out Zirkus und Publikum

    Die sechste Ausgabe der VOICES wechselt die Blickrichtung: weg von der Bühne und hinein in den Publikumsraum. Sie schaut auf diejenigen, die Zeitgenössische Zirkusveranstaltungen besuchen und auf diejenigen, die sie nicht besuchen. Sie fragt nach Zugänglichkeit, Zirkustrends und dem Zirkuserlebnis Was passiert eigentlich zwischen Bühne und Publikumsraum? Wie erleben Zuschauer:innen eine Aufführung? Was verbirgt sich hinter der „Dramaturgie des Risikos“? Wo gibt es Feedbackschleifen und wann Gemeinschaftsgefühle? 

    Das Magazin lädt dazu ein, genauer hinzuschauen – und sich selbst zu hinterfragen. Es bricht mit gängigen Zuschreibungen und eröffnet neue Denk- und Erfahrungsräume. Ganz im Sinne des Mottos „Come Closer“ vom Circus Dance Festival 2026 in Köln rücken partizipative Formate und aktuelle Trends der Zirkusproduktion ins Zentrum. VOICES VI betrachtet Möglichkeiten, Verantwortung, interaktive Strategien und Wünsche von Zirkusschaffenden, Programmverantwortlichen, Stadtplaner:innen – und natürlich vom Publikum selbst. Eine Einladung, näherzukommen.

    23.05.26, 11 Uhr: Heft-Präsentation und Gespräch im Rahmen des CircusDanceFestivals 2026. Eintritt frei. Mehr Details auf der Seite des Festivals.

  • 2.6.2026

    Buchvorstellung

    Bühne / Stage Katrin Brack

    25 Bühnenbilder von Katrin Brack, entstanden zwischen 2010 und 2025, inklusive ihrer Rauminstallation anlässlich der Verleihung des Goldenen Löwen in Venedig 2017: Die Bildstrecke macht signifikante Gemeinsamkeiten wie auch Brüche und Entwicklungen in diesen 15 Jahren deutlich, die durch die Zusammenarbeit mit u. a. Dimiter Gotscheff, René Pollesch, Luk Perceval, Karin Henkel geprägt ist. Ergänzt wird dieser fotografische Schwerpunkt sowohl von unveröffentlichten Zeichnungen, die Einblicke in Konzeption, Entstehung und Realisation der einzelnen Bühnenarbeiten gewähren, wie von unterschiedlichen Textbeiträgen.

    Im Gespräch mit dem Herausgeber Frank M. Raddatz erläutert die Ausnahmebühnenbildnerin die Kunstprinzipien, von denen sie sich leiten lässt. Der Philosoph Robert Pfaller verortet ihre Arbeiten in der jüngeren Kunstgeschichte der Gegenwart, während Birgit Wiens die Spezifika dieser Räume aus theaterwissenschaftlicher Sicht untersucht. Josef Bairlein und Götz Leineweber geben Einblicke in Bracks Lehre an der Bayerischen Theaterakademie und die kollektive Arbeitsweise ihrer Bühnenbildklasse. Statements von Birgit Minichmayr, Tabea Braun, Sybille Meier, Luk Perceval und Thomas Thieme werfen Licht auf diese lebendigen Bühnen.

    Katrin Brack und Herausgeber Frank M. Raddatz werden am 02.06., um 20 Uhr, Buch und die Arbeiten Bracks zw. 2010 und 2025 beispielhaft vorstellen. Mehr Details auf der Webseite der Volksbühne.

  • 9.6.2026

    Buchvorstellung

    Unerhörte Augenblicke

    Klaus Zehelein hat das neue deutschsprachige Musiktheater entscheidend geprägt. Seine Arbeit als Dramaturg und Intendant kann mit Blick auf die Erfindung und Ausgestaltung einer Oper für den modernen Menschen als modellhaft gelten. Fernab von Vorstellungen eines auf „Aktualisierung“ zielenden Regietheaters gewinnen Zeheleins Ideen eines heutigen Musiktheaters durch die intensive Auseinandersetzung mit der Geschichte der Werke zukunftsträchtige Brisanz. Die Autobiographie folgt den Stationen seines Wirkens – von den Anfängen in Kiel und Oldenburg hin zu den Zeiten des Aufbruchs in Frankfurt und Stuttgart bis zu seiner Tätigkeit als Präsident der Bayerischen Theaterakademie und des Deutschen Bühnenvereins. Sie zeigt, was Musiktheater sein kann: ein Ort unerhörter Augenblicke, die die Gegenwart neu entdecken lassen.

    Klaus Zehelein und Herausgeber Günther Heeg werden Leben, Werk und Buch an der Oper Frankfurt am 09.06.26, um 19 Uhr vorstellen. Moderation: Thomas Koch. Im Anschluss. Signierstunde. Mehr Details finden Sie auf der Webseite der Oper.

  • 13.6.2026

    Buchvorstellung

    Mutige Sprünge und große Wellen. 40 Jahre theater pfütze

    Seit 40 Jahren sprudelt in Nürnberg „die Pfütze“ – unerschöpflich, lebendig, widerspenstig. Was als kleine, private Initiative begann, ist heute ein einzigartiges Haus für junges Publikum: ein Ort, an dem Musik, Sprache und Bewegung zu einer eigenen, poetischen Ästhetik verschmelzen. Dieses Buch erzählt von Menschen, Ideen und Zufällen, die das theater pfütze geprägt haben – von Aufbrüchen, einem Theaterneubau und der unerschütterlichen Überzeugung, dass Kunst kein Alter kennt und Bewusstsein für gesellschaftliche Verantwortung braucht. Es ist eine Hommage an die Neugier, den Humor, das Staunen und an viele Künstler:innen, die dieses Haus mitgestaltet haben sowie an sein treues Publikum. Doch der Blick geht weiter: in die Zukunft eines Theaters, das nie stehen bleibt, das sich neu erfindet und fragt, was und wie wir morgen erzählen wollen. „Pfütze“ – das ist kein Name, sondern eine Haltung: spielerisch, tief, frei.

    Die Buchvorstellung findet am 13.06., 17.30 Uhr im theater pfütze statt. Mehr Details auf der Seite des Theaters.

  • 2.7.2026

    Buchpremiere

    Informierte Unbestimmtheit

    Ausgehend von der Frage nach einem post-anthropozentrischen Verständnis von Theater entfaltet Marcel J. V. Kieslich in seiner Studie eine theoretisch wie praktisch fundierte Untersuchung der szenischen Robotik. Im Zentrum steht die Analyse mehr-als-menschlicher Relationen und ihrer ästhetischen wie ontologischen Implikationen für die performativen Künste. Kieslich entwickelt auf dieser Basis neue Inszenierungspraktiken, die den Roboter nicht allein als technisches Artefakt, sondern als relationales Gegenüber begreifen. Dieses Spannungsfeld zwischen algorithmischer Steuerung und emergenter Autonomie fasst er unter dem Begriff der „Informierten Unbestimmtheit“. Im Zusammenspiel von Kunst- und Wissenschaftsforschung skizziert das Buch Kooperationsmodi, die das Verhältnis von Mensch und Technik in der Theaterpraxis neu bestimmen und einen Beitrag zur aktuellen Debatte um posthumanistische Ansätze in der Theaterforschung leisten.

    Die Buchpremiere findet am 02.07.2026, um 19 Uhr in der Einar & Bert Theaterbuchhandlung (Winsstr. 72, 10405 Berlin) statt.

  • 4.7.2026

    Buchvorstellung

    Unerhörte Augenblicke

    Klaus Zehelein hat das neue deutschsprachige Musiktheater entscheidend geprägt. Seine Arbeit als Dramaturg und Intendant kann mit Blick auf die Erfindung und Ausgestaltung einer Oper für den modernen Menschen als modellhaft gelten. Fernab von Vorstellungen eines auf „Aktualisierung“ zielenden Regietheaters gewinnen Zeheleins Ideen eines heutigen Musiktheaters durch die intensive Auseinandersetzung mit der Geschichte der Werke zukunftsträchtige Brisanz. Die Autobiographie folgt den Stationen seines Wirkens – von den Anfängen in Kiel und Oldenburg hin zu den Zeiten des Aufbruchs in Frankfurt und Stuttgart bis zu seiner Tätigkeit als Präsident der Bayerischen Theaterakademie und des Deutschen Bühnenvereins. Sie zeigt, was Musiktheater sein kann: ein Ort unerhörter Augenblicke, die die Gegenwart neu entdecken lassen.

    Klaus Zehelein ist am 04.07. zu Gast an der Bayerischen Theaterakademie August Everding (Prinzregentenplatz 12, 81675 München). Los geht es um 13 Uhr.

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