Glossar der freien darstellenden Künste im öffentlichen Raum
Erschienen in: Theater überall! – 20 Jahre Bundesverband Theater im Öffentlichen Raum (11/2026)

Von A wie Akzeptanz bis Z wie Zuschauer:innen: Begriffe aus dem Alltag der freien darstellenden Künste im öffentlichen Raum, zusammengestellt zum 20-jährigen Bestehen des Bundesverbands Theater im Öffentlichen Raum.
Akzeptanz
Ein zentraler Schritt zur Akzeptanz der Kunstform war die Umbenennung von Straßentheater in Theater im öffentlichen Raum. Klingt banal, führte jedoch zu einem Imagewandel und zur Anerkennung als eine Variante der freien performativen Künste. Die Arbeit des BUTIÖR, die vor 20 Jahren begonnen wurde, trug durch Vernetzung und Lobbyarbeit entscheidend dazu bei. Das Publikum schert sich gar nicht darum. Die Aufführungen auf der Straße, mittendrin im Alltagsleben, erfreuten und erfreuen sich großer Beliebtheit – egal unter welchem Namen.
Applaus
Um den Kollegen Holger Ehrich zu zitieren: „Applaus ist nicht das Brot des Künstlers und der Künstlerin“. Er ist der verdiente Lohn für eine gelungene Aufführung. Um sich Brot kaufen zu können, sind angemessene Gagen und Honorare für ein freies Künstler:innenleben unabdingbar.
Arbeit
„Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“, wusste schon Karl Valentin. Die Aufführung selbst bildet nur den kleinsten Teil eines künstlerischen Arbeitslebens. Anträge schreiben, Akquise von Auftritten, Abrechnungen, Buchhaltung, Bühnenbilder entwerfen, Konzepte verfassen, Kommunikation mit Kolleg:innen und Veranstalter:innen, Kostüme schneidern, Proben, Requisiten besorgen, technische Bedingungen erstellen, Tourneen...















