International: Studie: Fehlende öffentliche Mittel größte Bedrohung für Kulturerbe
Unzureichende öffentliche Mittel sind die größte Bedrohung für Kulturerbestätten weltweit, noch vor Klimagefahren. Das ergibt eine Studie des World Monuments Fund (WMF), wie Deutschlandfunk Kultur unter Berufung auf Art Newspaper berichtet. Demnach kürzen Regierungen, insbesondere in Europa und den USA, die öffentliche Finanzierung oft zuerst bei Kultur oder Kulturerbe. Die Finanzierung müsse daher künftig vermehrt auch durch Partnerschaften mit Privatpersonen, Stiftungen und Unternehmen getragen werden.
Die Studie wurde im Rahmen des Nominierungsverfahrens für die „World Monuments Watch“-Liste 2027 durchgeführt. Der WMF veröffentlicht die Liste seit 1996, um auf Finanzierungslücken im Bereich des Kulturerbe-Schutzes aufmerksam zu machen. Die Zahl der Nominierungen hat sich gegenüber dem letzten Mal den Angaben zufolge fast verdoppelt.
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