Theater der Zeit

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  • Dossier

    Digitales Theater

    Hat es sie wirklich gegeben, diese erste Lockdown-Phase, in der Theater vorzugsweise als krisseliger Probenmitschnitt auf den heimischen Computerbildschirmen stattfand? Kaum zu glauben, wenn man heute mit theatereigenen VR-Brillen durch 360-Grad-Werke surft oder den multiplen Ichs des Medienkünstlers Arne Vogelgesang durchs Netz folgt! Soziologen wie Jonathan Harth denken uralte Theaterkategorien bereits in völlig neuen Dimensionen: Empathie durch virtuellen Körpertausch! Oder handelt es sich letztlich doch nur um alten Theaterwein in neuen Bühnenschläuchen?

  • Ich bin ein Anderer – Der Performer Arne Vogelgesang als Käfer.
    Ich bin ein Anderer – Der Performer Arne Vogelgesang als Käfer. Foto: unreal.theater
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  • „Kostja“ von Sara Çalıs¸ kan, frei nach Anton Tschechow. In Kooperation mit der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg. Inszenierung von Alessa Bollack im Rahmen vom Festival Innovationslabor Zukunft

    Thema

    TdZ+

    Das Spiel mit Algorithmen stellt sich sogar dem Tod

    Am Staatsschauspiel Stuttgart lotete ein Innovationslabor Zukunft Möglichkeiten und Grenzen von KI in der Kunst aus

    von Elisabeth Maier

    Was wäre, wenn es ein Leben nach dem Tode gäbe? Künstliche Intelligenz macht es möglich, dass ein Avatar an die Stelle des Verstorbenen tritt. Mit dieser schaurigen Vision reizte Regisseur:in …

    Foto: Björn Klein

  • Marie Schulte-Werning, Lea Reihl und Gabriella Weber im Mixed-Reality-Theaterstück „Antropka“ am Theater an der Ruhr. Foto Franziska Götzen

    Auftritt

    TdZ+

    Theater an der Ruhr Mülheim: KI auf Körpersuche

    „Antropka“ (UA) nach einer Drehbuch-Idee von Maria Vogt – Text und Regie Maria Vogt (Theaterkollektiv KGI), Bühnenkonzeption und -programmierung Markus Wagner, Bühnenskulptur (Momis Gehirn) Jan Ehlen (RaumZeitPiraten), Kostüme Maria Vogt, Sounddesign und Musik Simon Kubisch (KGI)

    von Stefan Keim

    Foto: Franziska Götzen

  • Szene aus „Der Fall McNeal“ von Ayad Akhtar, Deutsch von Daniel Kehlmann. Deutschsprachige Erstaufführung am Burgtheater Wien

    Essay

    TdZ+

    Für ein Theater apparativer Dämonenbeschwörung

    Wie kontrollierter Kontrollverlust von KI die Möglichkeiten des Theaters erweitern könnte

    von Tina Lorenz

    Es ist kein Zufall, dass das Stück der Stunde ausgerechnet ein amerikanisches Well-Made-Play ist: Ayad Akhtars „Der Fall McNeal“, gerade zu sehen in Wien, Berlin und demnächst Düsseldorf, befasst sich …

    Foto: Tommy Hetzel, BURG

  • Szene aus „[EOL]. End of Life“, eine virtuelle Ruinenlandschaft. Performative Installation in Virtual Reality von DARUM (Victoria Halper und Kai Krösche). Eine Ko-Produktion von DARUM und brut Wien

    Thema

    TdZ+

    An der Grenze zum Leben

    Das Regieduo DARUM setzt sich in der VR-Performance „[EOL]. End of Life“ mit Trauer in Zeiten von KI-Avataren auseinander

    von Stefan Keim

    Foto: DARUM

  • Susanne Kennedy und Markus Selg, ULTRAWORLD
    TdZ+ Pro

    Weltentwürfe: Modulare Schauplätze

    Simulation. Worlds from scratch – bei Susanne Kennedy

    von Hannah Schünemann

    Intensive Farben, leichte, rhythmische Bewegung, hypnotische Anziehungskraft: Eine Art artifiziell überzeichnete Wasseroberfläche im Abendlicht bewegt sich in Form einer Videoprojektion sanft über die Gaze, die das Bühnenportal der Volksbühne Berlin …

    Foto: Julian Röder

  • „Gesichter“ von Tove Ditlevsen. Eine Lesung mit Sibylle Canonica. Szenische Einrichtung und Textfassung Elsa-Sophie Jach, Digitaldramaturgie Ilja Mirsky, Creative Technologist Moritz Huson, 3D-Animation und Motion Design Maximilian Rueth, Bühne „Die Kopenhagen-Trilogie“ Marlene Lockemann

    Thema

    TdZ+

    Berufsbild: Digitaldramaturg

    Ilja Mirsky realisiert am Residenztheater in München Visionen eines immersiven Theaters und unterrichtet an der Akademie für Darstellende Kunst in Ludwigsburg

    von Elisabeth Maier

    Foto: Ilja Mirsky

  • Hausansicht der Akademie für Theater und Digitalität in Dortmund

    Bericht

    TdZ+

    Neue Berufsfelder erfinden

    Die Akademie für Theater und Digitalität in Dortmund startet einen Masterstudiengang

    von Stefan Keim

    Das Gesicht der Sängerin ist mehrere Meter über der Bühne. Ihren Körper sieht man nicht, dafür eine digitale Projektion. Olympia ist ein Automat, einzig geschaffen, um Männerfantasien zu bedienen. Im …

    Foto: Birgit Hupfeld

Neuerscheinungen im Verlag

Theater der Zeit Cover Mai 2026 – Florentina Holzinger

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