Bericht
TdZ+ ProTheorie und Praxis: Raum und Werk
3. Wintertagung 2010
Erschienen in: Theater überall! – 20 Jahre Bundesverband Theater im Öffentlichen Raum (11/2026)
Assoziationen: Hessen Künstlerhaus Mousonturm
Aus der Chronologie der vergangenen 20 Jahre des Bundesverbands Theater im Öffentlichen Raum
Die 3. Wintertagung des Bundesverbands Theater im Öffentlichen Raum untersuchte unter dem Titel Inszenierte Räume – räumliche Inszenierung zeitgenössische Konzepte ortsspezifischen Theaters. Sie fand am 6. und 7. März 2010 im Mousonturm in Frankfurt/Main statt.
Als Referenten waren geladen:
Andreas Staudinger (A):
Der Ort ist der Text. Grundsätzliche Überlegungen zu einem ortsspezifischen Theater
Jens-Erwin Siemssen (D) – Theater Das letzte Kleinod: Ortsspezifisches Theater am Beispiel von Theater in maritimen Landschaften
Oliver Behnecke (D): Die Selbsterfindung einer Stadt – Impulse für die Stadtentwicklung durch Stadtrauminszenierungen
Angie Hiesl (D): Raum und Aktion – Künstlerische Ansätze ortsspezifischen Inszenierens
Uwe Köhler (Theater Titanick) und Ulrike Rudeck (Projektbüro 2007 Mannheim)
Ursula Maria Berzborn (Grotest Maru) und Christiane Hoffmann (Festival ViaThea Görlitz)
Impressionen aus den Vorträgen und Diskussionen (Protokoll: Etta Piel): Einen inszenierten Ort kann man nie mehr so sehen wie vorher.
Das ortsspezifische Theater verändert mit seinen starken Bildern die Sicht auf den bespielten Ort. Bereiche des Stadtbildes, die unsichtbar waren, nicht wahrgenommen wurden, bekommen eine Bedeutung. Ungeliebte Orte im innerstädtischen Abseits („Junkie-Torbogen“, Brachland, …) bekommen eine neue Sichtweise, neue Orte werden geschaffen. Ein Stadtviertel oder Dorf wird von den eigenen Bewohnern...
















