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Das Wichtigste vom Tag

Dienstag, 09. Juni 2026

Kürzungen im Programm der Bayreuther Festspiele ++ Neue Spielstätte des JUNGEN! Staatstheaters Braunschweig getauft ++ Steinmeier betont Rolle von Kunst für Demokratie

Assoziationen: Bayern Musiktheater Staatstheater Braunschweig Bayreuther Festspiele

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Bayreuth: Stadt sagt Festmeile zum Festspieljubiläum ab

Die Stadt Bayreuth streicht bei den Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen der Richard-Wagner-Festspiele die ursprünglich als Höhepunkt geplante Festmeile auf dem Luitpoldplatz, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Oberbürgermeister Andreas Zippel begründete die Absage mit „überraschend großen Deckungslücken“ im Budget und verwies auf die Priorität anderer städtischer Projekte etwa im sozialen Bereich.

Zippel kündigte zudem weitere Kürzungen im Jubiläumsprogramm „150 Jahre Bayreuther Festspiele“ an, nannte jedoch noch keine konkreten Maßnahmen und will den Haupt- und Finanzausschuss Mitte Juni sowie anschließend den Stadtrat umfassend informieren. Die Finanzprobleme kommen überraschend, denn erst Ende Januar hatte Zippels Vorgänger Thomas Ebersberger ein umfangreiches „Festival150“ mit Musik, Kunst, Theater, Illuminationen und Street-Art angekündigt, um die Festspiele für neue und jüngere Zielgruppen zu öffnen.

 

Braunschweig: Neue Spielstätte des JUNGEN! Staatstheaters getauft

Die neue Spielstätte des JUNGEN! Staatstheaters in der Husarenstraße 75A ist offiziell auf den Namen „Junges Haus!“ getauft worden, wie das Staatstheater Braunschweig mitteilte.

Die Veranstaltung wurde unter anderem von der ehemaligen Intendantin Dagmar Schlingmann und der früheren Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajic eröffnet, begleitet von einem Auftritt des Belcanto Kinder- und Jugendchors. Die Eröffnung des Hauses ist für Anfang kommenden Jahres geplant; das Programm soll gezielt auf ein junges Publikum ausgerichtet werden.

 

Berlin: Steinmeier betont Rolle von Kunst für Demokratie

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Bedeutung von Kunst und Kultur für demokratische Gesellschaften hervorgehoben, wie die dpa berichtet.

Demnach leben Demokratien von unterschiedlichen Stimmen und Perspektiven, die durch Kunst sichtbar gemacht würden. Kunst sei daher kein Luxus, sondern ein essenzieller Bestandteil der gesellschaftlichen Debatte, sagte Steinmeier vor der Eröffnung einer zweiwöchigen Ausstellung zeitgenössischer Kunst im Schloss Bellevue, in der er selbst auch als 3D-Scan im Maßstab 1:5 zu sehen ist.

 

 

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Redaktionsschluss: 15:00 Uhr

Erschienen am 9.6.2026

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