Paulo Santoro
geboren 1972 in Ribeirão Preto im Bundesstaat São Paulo. Er hat Literaturwissenschaft an der Universidade de São Paulo (USP) studiert. Bekannt wurde er als Dramatiker mit dem Stück O canto de Gregório (Gregorios Gesang), das Antunes Filho 2004 mit seinem Ensemble uraufführte. Wie Silvia Gomez gehörte auch Paulo Santoro in São Paulo zum bekannten Dramatikerkreis „Círculo de Dramaturgia do Centro de Pesquisas Teatrais (CPT-SESC)“, der sich der Erforschung und Entwicklung neuer dramatischer Erzählstrategien widmet. Zwei seiner Stücke, O canto de Gregório und das Stück Das Ende aller Wunder (O fim de todos os milagres) erschienen 2006 in der vom „Círculo de Dramaturgia“ herausgegebenen Buchreihe.
Paulo Santoro ist Autor zahlreicher weiterer Theaterstücke, darunter A mulher que ri (2008, Die Frau, die lacht), Plínio contra as estrelas (2012, Plínio gegen die Sterne). 2016 erschein sein erster Roman, A vida longa dos vermes (Das lange Leben der Würmer).
Das Ende aller Wunder wurde 2017 unter dem Titel The end of all miracles am Albany Theatre in London uraufgeführt.
Stand: 2018 (Datum der letzten Veröffentlichung bei Theater der Zeit)















