Meldung (Das Wichtigste vom Tag)
Montag, 12. Oktober 2026
PEN Deutschland plant Netzwerk PEN Europa ++ Freie Theater warnen vor wachsender Kluft zwischen Stadt und Land
Assoziationen: Hessen Europa Sachsen-Anhalt

Frankfurt am Main: PEN Deutschland plant Netzwerk PEN Europa
Wie Deutschlandfunk Kultur berichtet, planen PEN Deutschland und die Partnerorganisationen aus Tschechien und der Slowakei die Gründung eines Netzwerks PEN Europa. Auf der Frankfurter Buchmesse unterzeichneten die drei Verbände ein entsprechendes Memorandum. Andere europäische PEN-Zentren seien aufgerufen, sich anzuschließen.
Die Unterzeichner betrachten demnach Kunstwerke als Erbe der gesamten Menschheit. Sie setzen sich dafür ein, dass diese unter allen Umständen, insbesondere aber in Kriegszeiten, von nationalen oder politischen Leidenschaften unberührt bleiben. Im Text heißt es zudem, man trete für Verständnis und gegenseitigen Respekt zwischen Nationen und Menschen sowie für die Überwindung des Hasses ein. Die nationalen Schriftstellervereinigungen von rund hundertfünfzig Ländern sind bereits über den Zusammenschluss PEN International verbunden.
Halle (Saale): Freie Theater warnen vor wachsender Kluft zwischen Stadt und Land
Aus Sicht der Freien Theater ist die wachsende Kluft in der Kultur zwischen Stadt und Land inzwischen die größere gesellschaftliche Herausforderung als die Unterschiede zwischen Ost und West, wie der MDR berichtet. Vertreter:innen freier Theater aus ganz Deutschland stellten demnach auf ihrer Tagung in Halle an der Saale fest, dass das Gefälle des Kulturangebots zwischen Stadt und Land in allen Teilen Deutschlands stärker wird.
Dabei gebe es auf dem Land nicht unbedingt weniger Kulturangebote. Das Problem sei vielmehr, dass Kultur auf dem Land oft abgewertet und weniger ernst genommen werde. Zudem erschweren Kürzungen im Kulturbereich den Angaben zufolge vor allem die Arbeit an kleineren, ländlichen Kulturorten.
Redaktionsschluss: 14:43 Uhr
Erschienen am 12.10.2026















