Einfach gesagt:
Fürsorge, Gemeinschaft und flexible Pläne: Künstlerische Praktiken, die auf Zugang basieren
Der Text untersucht: Wie machen behinderte und chronisch kranke Künstler*innen Kunst, wenn sie mit ihrem Körper nicht im Raum sein können? Wir meinen oft, dass Künstler*innen immer reisen und live auftreten. Aber viele behinderte Künstler*innen arbeiten schon lange anders: digital, langsam oder so, dass sie kurzfristig den Plan ändern können.
In der Pandemie durften wir manchmal gar nicht reisen. Oder weniger. Live-Veranstaltungen sind ausgefallen. Wir mussten deshalb alle anders arbeiten. Darum wurden die Arbeitsweisen von behinderten Künstler*innen sichtbar. Und das war wichtig.
Im Text geht es um 2 Künstler*innen:
Alexandrina Hemsley (UK): Die Arbeit von Alexandrina besteht aus Tanz, Film, Veröffentlichungen und Vorträgen. Alexandrina arbeitet immer anders – je nachdem, wie es ihrem Körper gerade geht und was sie braucht. Die Arbeit von Alexandrina zeigt: Gemeinschaft gibt es auch ohne Live-Vorstellungen. Auch Filme und andere Dinge machen Gemeinschaft und Kunst möglich.
Angela Alves (Deutschland): Wenn Angela Kunst macht, gibt es viele Momente mit Ruhe und Barrierefreiheit. Menschen liegen zum Beispiel. Angela stellt ihr Bett aus, und das Publikum liegt darin und hört sich Geschichten an. Manchmal übernimmt das Publikum auch Aufgaben, die Angela nicht machen kann. Angelas...