Einfach gesagt:
Die Arbeiten von Ursula Eggli und Kunst von behinderten Menschen.
Ursula Eggli war eine behinderte Frau aus der Schweiz. Ursula hat von 1944 bis 2008 gelebt. Sie war Schriftstellerin und Aktivistin. Schon vor 50 Jahren setzte sie sich für die Gleichstellung von behinderten Menschen und Feminismus ein. Ursula wollte, dass alle die gleichen Rechte haben. Sie hat Bücher, Märchen und Geschichten geschrieben: über behinderte Menschen und über queere Menschen. »Queer« ist ein Sammel-Begriff. Das bedeutet: Viele Menschen, die bi-sexuell, lesbisch, schwul, Inter-Menschen oder Trans-Menschen sind, nennen sich queer.
Ursula hat auch von ihrem eigenen Leben erzählt. Ihre Texte waren politisch und persönlich.
Auch heute machen behinderte Künstler*innen Kunst über Behinderung: Sie kämpfen, damit behinderte Menschen ein freies und gerechtes Leben haben. Es ist wichtig, dass wir Menschen wie Ursula nicht vergessen. Ursula ist schon tot. Wir können aber trotzdem von Ursula lernen. Ursula zeigt uns, dass behinderte Menschen schon lange für ihre Rechte kämpfen müssen. Sie zeigt uns auch, dass Kunst und Protest oft zusammengehören.
Früher hatten viele benachteiligte Gruppen nur wenige Rechte. Zu solchen benachteiligten Gruppen gehörten zum Beispiel behinderte Menschen und Frauen. Andere Personen haben diesen Menschen gesagt, wie sie leben müssen. Deshalb hat Ursula sich...