Einfach gesagt:
Im letzten Beitrag beschreibt Nina Mühlemann die Probleme und Fragen bei der Forschung zu behinderten Künstler*innen im Theater. Nina nennt diese Probleme »Conundrums« (schwierige Situationen). Als Forscher*in musste Nina über Methoden oder Ideen oft nachdenken. Und Nina musste Methoden und Ideen oft ändern. Manchmal verlangt eine Behinderung, dass man sich etwas Neues ausdenkt. Nina nennt das »Crippen«. Behinderte Künstler*innen und Aktivist*innen nutzen das Wort »crip«. »Crip« kommt vom englischen Wort »cripple«. Das bedeutet auf Deutsch Krüppel.
Wichtige Punkte bei der Forschung waren:
– Die Auswahl der Künstler*innen:
Nina kennt vor allem behinderte Künstler*innen. Die meisten leben in einem Land, in dem man Deutsch oder Englisch spricht. Nina wollte aber, dass auch Künstler*innen aus anderen Ländern dabei sind. Das war schwierig – wegen der Sprache.
– Bezahlung:
Es gab für die Interviews mit den behinderten Künstler*innen kein Geld. Behinderte Menschen sind aber oft benachteiligt. Deshalb hat Nina privat Spenden ausbezahlt.
– Stück-Auswahl:
Manche Künstler*innen hatten eine Arbeit, die gut zum Thema »Reisen« gepasst hat. Andere hatten eine solche Arbeit nicht. Da war die Arbeitsweise wichtiger. Oder die Unterschiede zwischen verschiedenen Arbeiten. Die Kategorie »darstellende Künste« war schwierig. Zu den darstellenden Künsten gehören zum Beispiel Theater und...