TdZ+ Pro
Über das Wellenschlagen
Theaterpädagogik als künstlerische Praxis
von Sheila Grießhaber und Eva Ockelmann
Erschienen in: Mutige Sprünge und große Wellen – 40 Jahre theater pfütze (06/2026)
Assoziationen: Theater Pfütze
Was bisher geschah
1990 – 2008
- Theaterpädagogik entsteht schrittweise; Daniela Dillinger entwickelt die ersten Stücke mit Kindern und gibt Kurse.
- Auch durch Cordelia Schuster wird die Arbeit weiter ausgebaut.
1997
- Eröffnung des Hauses in der Oberen Kanalstraße: fester Probenraum, regelmäßige Kurse für Kinder und Jugendliche in diesen Räumlichkeiten.
2008
- Eva Ockelmann (Theaterpädagogin an der Pfütze von 2008 bis 2022) kommt für das Modellprojekt „Spielraum“ (2008 bis 2010), ein von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg wissenschaftlich begleitetes Kooperationsprojekt zwischen Schule und Theater mit vier Schularten (Grund-, Mittel-, Realschule, Gymnasium). Abschluss in einem großen Theaterfest mit Vorstellungen aller Schulformen. Fazit von Eva: Kooperation Schule–Theater gelingt, wenn beide Institutionen voll einsteigen, genug Personal/Ressourcen vorhanden sind und alle der Ansicht sind, dass Theater ein mögliches Fach im bayerischen Schulsystem sein kann.
Ab 2010
- Eva bleibt fest am theater pfütze: Ausbau der Theaterpädagogik.
- Fortführung der Schulkooperationen, u. a. mit „Partnerschulen“ (Patenklassen, Gestaltung des Begleitmaterials, Stimm-Workshops für Lehrer:innen, Unterstützung bei Theater-AGs, gemeinsame Stückentwicklungen mit Auftritten auf der großen Bühne)
- Ausbau des Kursbereichs und Grün- dung des TKKP-Treffens (Theaterkreis kreativer Pädagog:innen)
Ab 2015
- Pauline Buff engagiert sich in der Arbeit mit Geflüchteten und erweitert den Jugendclub zum Jugendclub komm!unication: Geflüchtete und nicht geflüchtete Jugendliche spielen für einige Jahre gemeinsam...
















