Theater der Zeit

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Editorial

Erschienen in: Theater der Zeit: Volksbühne Neu (11/2021)

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Eine folgenschwere Fehlentscheidung über die Leitung der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz scheint endlich überwunden. René Pollesch hat die erste Spielzeit seiner Intendanz eröffnet. Aber sind die damit verknüpften Erwartungen überhaupt zu erfüllen?

Auch aus Schwerin wird von einem Neustart berichtet, mit einem Panorama als Auftakt, von dem es am Ende heißt, dass „Theater noch zaubern kann“, und mit dem von nun an in einen ‚Späti Deluxe‘ als Zuschauertreff geladen wird. Letzteres kannte man in der Hauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern noch nicht.

Dostojewski und kein Ende – anlässlich des 200. Geburtstags des russischen Meisters gibt Erik Zielke einen Überblick über die Bühnengeschichte von dessen ­Romanen, der freilich an Frank Castorf und Sebastian Hartmann nicht vorbeikommt und zu einer bislang nur wenig beachteten Arbeit in Cottbus führt.

„Out of Sight“ hieß das Thema des Internationalen Dramatiker*innen-Workshops im Literarischen Colloquium Berlin. Verschwinden und wieder sichtbar werden bzw. machen, das ist ein literarischer Topos unserer Zeit, der auch die Theater noch lange beschäftigen wird. Aus dem Workshop in Stückauszügen und Diskussionsbeiträgen zusammengestellt in einem großen Insert, das in diesem Heft den Stückabdruck ­ersetzt. //

Die Redaktion

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