Theater der Zeit

Theater der Zeit 11/2021

Volksbühne Neu

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Editorial

Eine folgenschwere Fehlentscheidung über die Leitung der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz scheint endlich überwunden. René Pollesch hat die erste Spielzeit seiner Intendanz eröffnet. Aber sind die damit verknüpften Erwartungen überhaupt zu erfüllen? Auch aus Schwerin wird von einem Neustart berichtet, mit einem Panorama als Auftakt, von dem es am Ende heißt, dass „Theater noch zaubern kann“, und mit dem von nun an in einen ‚Späti Deluxe‘ als Zuschauertreff geladen wird. Letzteres kannte man in der Hauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern noch nicht. Dostojewski und kein Ende – anlässlich des 200. Geburtstags des russischen Meisters gibt Erik Zielke einen Überblick über die Bühnengeschichte von dessen ­Romanen, der freilich an Frank Castorf und Sebastian Hartmann nicht vorbeikommt und zu einer bislang nur wenig beachteten …

Künstlerinsert

Thema

Neustarts

Julia Keiling als Garance und Vincent Heppner als Mimen Baptiste in der Filmadaption „Kinder des Olymp“. Foto Silke Winkler

Schule der Empathie

Der Start von Hans-Georg Wegners Intendanz am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin

von Manfred Zelt

So viel Anfang war nie. Hans-Georg Wegner startete seine Intendanz in Schwerin mit vier Schauspiel-Premieren, dem Opernstart mit György Ligetis „Le Grand Macabre“ und beim Tanz mit vielversprechendem Neuanfang, bei …

Foto: Silke Winkler

Protagonisten

Realismus im höheren Sinne

Schuld und Bühne: Im November jährt sich der 200. Geburtstag des großen russischen Erzählers Fjodor Dostojewski. Theater greifen gern auf seine gewaltigen Stoffe zurück – ein kursorischer Überblick

von Erik Zielke

theater und moral #7

In einem Zusammenschluss zwischen Künstler*innen und Wissenschaftler*innen forciert das „Theater des Anthropozän“ den Konflikt zwischen „Mensch und Natur im Anthropozän“. Bild: Tanja Ebbecke

Die planetarische Moral

von Frank M. Raddatz

Auch wenn momentan niemand weiß, wohin die sich aus der ökologischen Misere entwickelnden Turbulenzen führen, implizieren sie unabweisbar Fragen nach den Maximen der Lebens­führung. Gesamtgesellschaftlich nehmen die Spannungen zwischen jenen, …

Foto: Tanja Ebbecke

Kolumne

Diversität oder Etikettenschwindel?

… oder der Bruder, der vielleicht eine Körperbehinderung hat: Macht ihn das nicht weniger zum Bruder, sondern eher zu einem realistischen Abbild einer Gesellschaft, in dem sich die Zuschauer wiedererkennen …

neuerscheinungen: theater der zeit-buchverlag

Wutkultur

Woke Wut Linke Identitätspolitik etabliert im Gegensatz zur rechten eine komplizierte Wutkultur. Sie muss die Thymos-Spannung der Opfer hochhalten und immer wieder neu entfachen. Zugleich muss sie die wütenden Reaktionen …

von Bernd Stegemann

Festivals

Look Out

Auftritt

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internationales dramatiker*innenlabor „out of sight“

Neue Stimmen, andere Perspektiven

Das Internationale Dramatiker*innenlabor wurde 2015 initiiert und in insgesamt drei Jahrgängen als gemeinsames Kooperationsprojekt des Literarischen Colloquiums Berlin (LCB), des Berliner-Maxim Gorki Theaters / Studio , des Neuen Instituts für …

von Theresa Schütz

Auftauchen

Das Literarische Colloquium Berlin versteht sich seit seiner Gründung in den sechziger Jahren nicht nur als Ort für die Präsentation von literarischen Arbeiten, son dern in gleichem Maße auch als …

von Laura Ott und Peter Dietze

internationales dramatiker*innenlabor „out of sight“ / Stückauszug

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