Thema
TdZ+Von Puppen, Platzproblemen und Provisorien
Mit mobilen Produktionen unterwegs
Erschienen in: double 54: Dinge unterwegs – (Im-)Mobilität im Figurentheater (10/2026)
Assoziationen: Schweiz Puppen-, Figuren- & Objekttheater Berlin Dossier: Festivals

Seit dem Gewinn des „Grünschnabels“ beim Schweizer Figurentheaterfestival Figura und dem damit verbundenen Preisgeld sucht das Kollektiv Panne Fatale nach dem perfekten Vehikel für den Transport seiner Stücke. Ob Cityroller, Mülltonne oder Camper – die Gruppe rund um Gerda Pethke, Lotta Lechtenberg und Odile Pothier hat alles erprobt, um ihre Puppen und Bühnenbilder in die Welt zu bringen. Für double wurde ein Erfahrungsbericht zusammengestellt.
Bereits bei unserer Gründung 2022 war die Frage nach der Transportfähigkeit unserer Produktionen zentral, denn unser ausgeprägter Hang zu Detailverliebtheit und Ausstattungswahnsinn sorgt dafür, dass unser künstlerischer Alltag zu 90 % aus Schleppen, Umziehen, Umräumen, Verstauen, Schieben, Drücken, Tragen, Rausholen, Reinstopfen und Umlagern besteht. Von einem Kofferstück, das sich mit unserer großen Materiallust verträgt, träumen wir bislang nur. Bis dahin erproben wir die unterschiedlichsten Mittel des Transports:
Rollbrett oder Skateboard plus Schnur oder Leine
Eine eher improvisierte Methode für spontane, ungeplante Transportmomente, die allerdings einige gravierende Nachteile hat: instabile Last bei zu hoher Stapelung, schwer kontrollierbare Fahrtrichtung und dadurch ein erhöhtes Risiko für Kollisionen mit Türrahmen und den eigenen Fersen. Aua: 2/10.
Hackenporsche
Der „Hackenporsche“ ist in Kombination mit diversen Spanngurten ein zuverlässiges Transportmittel für Gepäck von einem Keller zum anderen. Nicht für längere Wege zu...
















