Meo Wulf
Meo Wulf, geboren 1992 in Hamburg, ist Performer:in, Regisseur:in und Drag-Queen. Bereits als Kind war Wulf in etlichen Theater- und Fernsehproduktionen zu sehen, am Hamburger Schauspielhaus unter anderem in Jan Bosses Inszenierung von Warten auf Godot, am Hamburger Ernst Deutsch Theater und in der TV-Serie Familie Dr. Kleist. Von 2012 bis 2016 studierte Wulf Schauspiel am Max Reinhardt Seminar in Wien und war von 2015 bis 2020 Mitglied der queeren Performance-Gruppe Cointreau On Ice. Nach Festengagements am Wiener Theater der Jugend und am Theater in der Josefstadt ist Wulf seit 2019 freischaffend tätig. 2021 war Wulf Teil der LGBTQ-Initiative #ActOut im SZ-Magazin, in der 185 lesbische, schwule, bisexuelle, queere, nicht-binäre und trans* Schauspieler:innen für mehr Sichtbarkeit und Anerkennung in der Branche eintraten. 2024 entwickelte Wulf den Solo-Abend SALLY – Mein Leben im Drag im Roten Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz; der Abend wurde 2025 zum Nachwuchsregiefestival radikal jung in München eingeladen. Im Großen Haus der Volksbühne folgten 2025 Conni & Clyde und 2026 Warten auf Bardot, bei denen Wulf für Text und Regie verantwortlich zeichnete und – unter anderem mit Christine Groß – auch selbst auf der Bühne stand.
Stand: 2026 (Datum der letzten Veröffentlichung bei Theater der Zeit)
















