Theater der Zeit

Theater der Zeit 2/2026

Theater in der Ukraine

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Erscheint im Februar 2026

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Die Februar-Ausgabe von Theater der Zeit rückt das Theater in der Ukraine ins Zentrum – als Kunstform im Ausnahmezustand, die zugleich Verteidigung, Selbstbehauptung und Zukunftsentwurf einer von Krieg belagerten Gesellschaft ist. Das kulturelle Leben ist, eines der perversen Kriegsziele Russlands, nicht zum Erliegen gekommen, während der Krieg – zumindest seit der Totalinvasion – diesen Februar ins fünfte Jahr geht. Der Schwerpunkt des Heftes fragt, welche Rolle internationale Kooperation wirklich spielt – und wo sie bislang ausbleibt. Reportage, Essay und Gespräch zeichnen eine Landschaft, in der Luftalarm, Drohnen und Frontberichte den Alltag markieren, während Projekte wie das Ukrainomania-Vorhaben des Wiener Volkstheaters und des Nationaltheaters Maria Zankovetska in Lviv exemplarisch zeigen, wie gemeinsame künstlerische Arbeit neue Räume für Erinnerung und Solidarität eröffnet.

Flankiert wird der Schwerpunkt von Beiträgen, die andere Bruchstellen der Gegenwart vermessen: ein Bericht über die „Rasenmäherpolitik“ in Baden-Württemberg analysiert, wie Kulturkürzungen ganze Szenen in Stuttgart und Karlsruhe strukturell gefährden, während ein Essay zu René Pollesch die Frage stellt, wie sich kollektive Unbehaustheit und Theaterästhetik nach seinem Tod weiterschreiben lassen. 
Mit dem Fokus auf neue Schweizer Dramatik im Rahmen vom Abdruck der im Schweizer „Stück Labor 2024/25 entstandenen Stücke, öffnet die Ausgabe zugleich einen Laborraum für Texte, die Übergangsrituale, Jugendkulturen und postkoloniale Verwerfungen erkunden.

Guido Lambrecht, der mit der Monumentalperformance von „Serotonin“​ am Hans Otto Theater Potsdam gerade zum Theatertreffen eingeladen wurde, beantwortet die Frage: „Was macht das Theater?“ Und wie immer: Kolumnen, Kritiken und das Kunstinsert, dieses Mal mit der neuen permanenten Lichtinstallation von James Turrel: „Beyond Horizons“, in Oelsnitz/Erzgebirge.

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