Bericht
1920
von Hanna Kisker
Erschienen in: Hell ist die Nacht – Eine Dokumentation (12/2025)

Wenn ich die zwei letzten Tage im Geist überblicke,
so drängt eine Fülle von Eindrücken auf mich ein,
dass ich sie kaum noch alle zu fassen vermag –
einer möchte den anderen verdrängen, jeder will
gern der erste, stärkste sein – ich lasse sie durcheinanderwogen,
lasse mich gern von einem hier,
vom anderen dorthin führen – sind sie doch alle auf
den einen Grundton gestellt ...
... auf Freude! Wir liegen hier oben, barfuß, auf
einer sonnigen Waldwiese, ringsum grüßen bunte
Blumen und in den Zweigen rauscht der Wind –
drunten liegt die Ebene im Nebeldunst – wir sind
allein in all dem Sommerland ... und später bleibt’s
für uns eine gute Erinnerung, gelt?















