Die Bäume stehn wie aufgespannte Schirme
für jener Blumen makelloses Weiß.
Rings Mauern nur und sandsteinfarbne Türme
und in den Beeten Duft und Bienenfleiß.
Die Stille ist sehr groß. Die leisen Tritte
der Beterinnen überspielt der Wind.
Bald nah, bald ferner ahnst du ihre Schritte,
die voller Ebenmaß und Ruhe sind.
Sie pendeln hin und her und ohne Eilen,
bis neue kommen, deren sie schon harrten,
und die, sie lösend, im Gebet verweilen,
bis ganz durchbetet ist der stille Garten.