Bericht
TdZ+Festakt und Vielfalt
Regensburg wird Staatstheater – und eröffnet die Bayerischen Theatertage
von Svenja Plannerer
Assoziationen: Musiktheater Bayern Dossier: Bühne & Film Staatstheater Regensburg
Erschienen am 12.5.2026

Am Bismarckplatz haben sich am historischen Datum des 8. Mai, dem Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus, welches Staatsintendant Sebastian Ritschel bei der Eröffnung selbst beschwört, gleich zwei Events zu einem für Regensburg einmaligen Ereignis verbunden: Am Nachmittag fand der Staatsakt zur Erhebung des Theaters Regensburg zum Staatstheater statt, abends wurden die 40. Bayerischen Theatertage (BTT) feierlich eröffnet. Ein schöner wie auch erstaunlicher Zufall, dass diese beiden Veranstaltungen zusammenfallen.
Ein mehrjähriger Prozess der Planung und Vorbereitung mündete damit in einem für alle Beteiligten „überwältigenden“ Festakt, so Dr. Matthias Schloderer, Kaufmännischer Vorstand des Theaters. Er sei froh, im Freistaat Bayern zu sein, weil hier wirklich in die Kunst investiert werde. Ihrer keineswegs selbstverständlichen, stabilen finanziellen Situation begegneten sie „mit Demut“. Ministerpräsident Söder zeigte sich in seiner Rede sehr begeistert über Bayerns Beteiligung. Wer an Kunst und Kultur spare, spare am Ende an Demokratie, so der CSU-Politiker.
Sowohl Ritschel wie auch die Vorsitzende des Landesverbands Bayern im Deutschen Bühnenverein, Prof. Dr. Julia Lehner, nutzen die etwas langatmig geratene Eröffnung als Gelegenheit, die BTT als Ort der Demokratie herauszustellen. Lehner sieht sie als wichtiges Statement in Zeiten, in denen die Rahmenbedingungen einer freien Kunst zunehmend bedroht würden. Ritschel betont noch einmal das Festivalmotto „Vielfalt...
Erschienen am 12.5.2026


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