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Montag, 20. April 2026

Kleist-Preis 2026 für Thomas Melle

Assoziationen: Brandenburg Thomas Melle

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Frankfurt (Oder): Kleist-Preis 2026 für Thomas Melle

Der Kleist-Preis 2026 geht an den Schriftsteller und Dramatiker Thomas Melle, wie sein Verlag Kiepenheuer & Witsch mitteilte.

Der Kleist-Preis zählt zu den wichtigen deutschen Literaturauszeichnungen und wird in diesem Jahr an Melle für sein literarisches Werk vergeben. Die Jury würdigt damit einen Autor, dem es nach Einschätzung des Verlegers Heinrich von Berenberg besonders gut gelingt, dem gesellschaftlichen Leben des 21. Jahrhunderts einen realistischen und zugleich kunstvoll gestalteten Spiegel vorzuhalten. Die Verleihung des Kleist-Preises 2026 soll am 22. November in Berlin stattfinden.

Thomas Melle, 1975 in Bonn geboren, studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Philosophie in Tübingen, Austin (Texas) und Berlin und lebt heute in Berlin. Er ist Autor vielgespielter Theaterstücke sowie mehrerer Romane, darunter „Sickster“ (2011), „3000 Euro“ (2014), „Die Welt im Rücken“ (2016) und „Das leichte Leben“ (2022), die teils für den Deutschen Buchpreis nominiert waren oder auf der Shortlist standen. In „Die Welt im Rücken“ setzt er sich autobiografisch mit seiner bipolaren Störung auseinander und wurde dafür unter anderem mit dem Klopstock-Preis und dem Kunstpreis Berlin ausgezeichnet.

     

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Redaktionsschluss: 15:30 Uhr

Erschienen am 20.4.2026

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