Das Wichtigste vom Tag
Montag, 15. Juni 2026
Praetorius soll Generalmusikdirektor in Braunschweig werden ++ Preise beim Bundeswettbewerb für Schauspielstudierende vergeben ++ Kennedy Center entfernt Trumps Namen von der Fassade
Assoziationen: Musiktheater Staatstheater Braunschweig

Braunschweig: Praetorius soll Generalmusikdirektor werden
Friedrich Praetorius soll neuer Generalmusikdirektor am Staatstheater Braunschweig werden. Wie das Haus unter Berufung auf Beschlüsse der Auswahlkommission und des Verwaltungsausschusses mitteilte, steht die Einstellung noch unter dem Vorbehalt eines Kabinettsbeschlusses der niedersächsischen Landesregierung.
Die Auswahlkommission hatte sich einstimmig für den 29-jährigen Dirigenten ausgesprochen, der derzeit als Kapellmeister und Assistent an der Deutschen Oper Berlin tätig ist. Niedersachsens Kulturminister Falko Mohrs würdigte Praetorius als „hervorragende Wahl“, während der designierte Generalintendant Tobias Wolff dessen künstlerische Bandbreite und Kommunikationsstärke hervorhob. Praetorius selbst kündigte an, die musikalische Tradition des Hauses fortzuführen und zugleich neue Impulse zu setzen.
Rostock: Preise beim Bundeswettbewerb für Schauspielstudierende vergeben
Der Bundeswettbewerb deutschsprachiger Schauspielstudierender ist an der Hochschule für Musik und Theater Rostock zu Ende gegangen, wie die hmt Rostock mitteilte.
Die vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend der Bundesrepublik Deutschland verliehenden Förderpreise in Höhe von 25.000,00 Euro wurden auf Vorschlag der unabhängigen Jury wie folgt vergeben:
Ensemblepreise
5.000,00 Euro an das Ensemble der Produktion "Anna, Mascha und Julia"
der Otto-Falckenberg-Schule München
5.000,00 Euro an das Ensemble der Produktion "Sonne, los jetzt!"
der Zürcher Hochschule der Künste
5.000,00 Euro an das Ensemble der Produktion "Welthauptstrand Europa"
des Max Reinhardt Seminars – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Szenepreise
2.000,00 Euro für die Szene "Pedalling" der Produktion "Little Scratch"
der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien
2.000,00 Euro Szenenpreis für die Produktion "Und?! Eine Begegnung"
der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin
Solopreise
2.000,00 Euro für Till Gedanck in der Produktion "Verletschungen"
der Theaterakademie Hamburg – Hochschule für Musik und Theater
2.000,00 Euro für Leona Bert in der Produktion "Orlando"
der Folkwang Universität der Künste Essen / Bochum
2.000,00 Euro für Vandross Alage in der Produktion "Kunst-Projekt"
der Universität der Künste Berlin
Der Förderpreis des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI Schweiz in Höhe von 10.000,00 Euro zur Unterstützung eines Ensembles, das in seiner Arbeit zukunftsweisende Innovationen sichtbar werden lässt, wurde auf Vorschlag der unabhängigen Jury vergeben:
Ensemblepreis Schweiz
10.000,00 Euro an das Ensemble der Produktion "Erinnyen"
der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
Gewählt von den Studierenden – gestiftet mit jeweils 1.000,00 Euro von der Intendant*innengruppe des Deutschen Bühnenvereins und der Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger:
Preis der Studierenden
2.000,00 Euro an das Ensemble der Produktion "Und?! Eine Begegnung"
der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch
Die Jury dieses Wettbewerbes setzt sich wie folgt zusammen: Jessica Cuna (Schauspielerin), Lucien Haug (Autor, Regisseur und Dramaturg), Lili Hering (Dramaturgin und Kulturjournalistin), Tucké Royale (Regisseur, Darsteller, Autor und Musiker) und Şafak Şengül (Schauspielerin)
Washington: Kennedy Center entfernt Trumps Namen von der Fassade
Das John F. Kennedy Center for the Performing Arts in Washington hat auf Anordnung eines Bundesrichters den Namen von Präsident Donald Trump von seiner weißen Marmorfassade entfernen lassen, wie die „New York Times“ berichtet. In der Nacht zu Samstag wurden die 18 Metallbuchstaben nach einer wetterbedingten Fristverlängerung abgebaut, nachdem ein Gericht die Umbenennung des Hauses als unzulässig bewertet hatte.
Zuvor hatte das mehrheitlich Trump‑nahe Kuratorium beschlossen, das Gebäude in „The Donald J. Trump and the John F. Kennedy Memorial Center for the Performing Arts“ umzubenennen, was in der US‑Hauptstadt Proteste von Künstlerinnen, Künstlern und Politikerinnen auslöste. Bundesrichter Christopher R. Cooper entschied jedoch, dass das Gremium damit seine Kompetenzen überschritten habe, da der Name per Gesetz dem Gedenken an John F. Kennedy vorbehalten ist.
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Redaktionsschluss: 14:45 Uhr
Erschienen am 15.6.2026

















