Theater der Zeit

10. Die Scharlatarne

Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist grober Unfug.

Erschienen in: Eine Puppe packt aus – Dokumentarroman (07/2023)

Publikum
PublikumFoto: Archiv Soubeyrand

Zu jener Zeit trifft mein angehender Bandkasper auf den Stegreif-Poeten Peter Wawerzinek, der im Volksmund S.c.Happy, Doktor der Fröhlichkeit, oder kurz und knapp Schappy gerufen wird. Diesem Mann verdanke ich zwanzig Jahre später in meiner Rolle als verwunschener Bär ein großartiges Comeback in Amerika, aber dazu später mehr in einem der folgenden Bände meiner Lebensgeschichte.

Peter und Jonas verbindet bis heute die Lust am Improvisieren. Mit einer Mischung aus Improvisationskomik und gesellschaftspolitischer Provokation agieren sie auf der Bühne mit Utensilien aller Art: Fahnen der deutsch-sowjetischen Freundschaft, FDJ-Hemden, Klopapier, Gasmasken, ein Emaille-Schild bedruckt mit Bananen. Auch benutzen sie symbolträchtige Handzeichen, mit denen man beim Betrachter Verwunderung und Irritation erzeugt.

Die Scharlatarne legen sich ungern fest, mal tauchen sie bei der „Firma“ auf, dann wieder bei der „Ichfunktion“, ein Wochenende später als Raketen von Käpt'n Flint alias André Greiner-Pol. Da sie nie einen Anteil an der Beute der Raubzüge verlangen, werden sie auch nie fester Bestandteil jener legendären Bands.

Nach einigen Monaten druckt Jonas ein Scharlatarne-Plakat (siehe Buchcover Innenseite), das zugleich als T-Shirt-Motiv fungiert. Allem Darwinschen Affentheater zum Trotze entwickelt sich auf dem Druck der Mensch aus einem Frosch. Mit diesem, vom berüchtigten französischen Kupferstecher Grandville (1782) geklauten Material, bestätigt er...

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