Das Kulturfest zeit:fluss zeigt in seiner ersten Ausgabe in Sils Maria ein künstlerisch ambitioniertes Programm – einladend und stets mit einem Augenzwinkern
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Eröffnungskonzert „Besammlung“ im Rahmen des zeit:fluss Festivals in Sils Maria in der SchweizFoto: Steve Hadorn
Eine Anekdote besagt: Wenn die Welt untergeht, erfährt man es in Sils Maria im Waldhotel einen Tag später von einem unaufgeregten Portier. Im Hochtal im Oberengadin in spektakulärer Kulisse fand dieses Jahr die erste Ausgabe des neuen Kulturfest zeit:fluss statt.
Ein Fest soll es werden, kein Festival, betont der Intendant von zeit:fluss, Till Löffler, in seiner Eröffnungsrede. Keine fertigen Produktionen, die nur nach Sils eingeladen werden, sondern ein Ensemble, eine Gemeinschaft, die hier vor Ort entsteht. Eine Wandergruppe, eine Seilschaft gar, denn die Dramaturgie des Programms der ersten Ausgabe – unter der Künstlerischen Leitung von Anne-May Krüger und Mike Svoboda – stellt eine Bergwanderung dar. Das Motto: „Von Aufstiegen und Abgründen“. Dafür eignet sich die atemberaubende Berglandschaft des Engadins natürlich bestens. Steile Berghänge, Alpenglühen im Sonnenuntergang, minütlich wechselnde Farben an den Hängen, weltbekannte Wolkenformationen. Aber auch ein Fest besonders für Sils und das Engadin sollte es werden. Dafür hat Till Löffler, Komponist, Theatermusiker und Dozent, mit den Menschen und Institutionen vor Ort zusammengearbeitet.
Anlässe zur Begegnung
Präsentiert wird zeit:fluss vom legendären Waldhotel Sils, eins der wenigen Fünf-Sterne-Hotels der Schweiz, das sich seit 1908 in Familienbesitz befindet. Und die Familie begrüßt jede:n der 12 000 Gäste pro Jahr persönlich, heißt sie...