Alexander Schneider
(Abrasha Sznejder), 1908 in Vilnius als Sohn eines jüdischen Schlossers geboren, war von 1927 bis 1929 Konzertmeister in Saarbrücken. Seine Lebenserinnerungen, die der nach New York emigrierte Musiker 1988 in englischer Sprache verfasste, zeugen von der weltoffenen Stimmung, die vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Saarbrücken herrschte. Doch es ist eine Zeit des Wandels, schon Ende der zwanziger Jahre nimmt die antisemitische Hetze im Saarland zu, die Arbeitsbedingungen für jüdische Künstler werden zusehends schwieriger.
Stand: 2013 (Datum der letzten Veröffentlichung bei Theater der Zeit)















