Theater der Zeit

  Charly Hübner in der Inszenierung  „Der Geheimagent“ am Deutschen SchauSpielHaus Hamburg in der Regie von Frank Castorf

Theater der Zeit 1/2023

Bühne & Film

Superstar aus Neustrelitz

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Erschienen im Januar 2023

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So sieht die von Hannes Aechter neu gestaltete Ausgabe von Theater der Zeit aus! Schauen Sie sich in Ruhe alles an. Mehr als ein Jahr Vorbereitung liegt hinter uns, mit fieberhaft gründlicher Blattkritik, Dummy- Diskussionen und etlichen Konzeptionsproben in Redaktion und Verlag. Nicht nur die äußere Gestalt hat sich verändert. In den überarbeiteten Rubriken präsentieren wir Kurzkritiken, Festivalberichte und Buchrezensionen, längere Porträts und umfangreiche Analysen. Geblieben ist das bewährte Konzept der Schwerpunkte zu einem besonderen Thema.

Zum Thema Bühne und Film finden Sie ein Porträt des Titelhelden und Multitalents Charly Hübner von Hans-Dieter Schütt zusammen mit einem Essay Bernd Stegemanns zum Begriff des Stars und einem Gespräch mit dem Schauspieler und Drehbuchautor Thomas Wendrich, dem insbesondere die filmische Reizüberflutung im Theater suspekt geworden ist. Zum Schwerpunkt gehört auch das neue Stück von Sarah Nemitz und Lutz Hübner, in dem das Leben der Schriftstellerin Irmgard Keun verfilmt werden soll. Ein Filmstudio auf der Bühne, im Januar Uraufführung am Düsseldorfer Schauspielhaus. 

Stefan Keim erzählt die Geschichte der Regisseurin Selen Kara, die mit einem Liederstück über einen deutschen Gastarbeiter in „Istanbul“ bekannt wurde und demnächst Ko-Intendantin in Essen wird. Dazu in der Rubrik Diskurs & Analyse eine vergleichende Großkritik der beiden Roman-Uraufführungen von László Krasznahorkais „Herscht 07769“ in Rudolstadt und Christoph Heins jüngstem Prosawerk „Guldenberg“ in Meiningen. Michael Bartsch geht anlässlich des katastrophalen Wasserschadens im Theater Görlitz der brennenden Frage nach, ob zu sensible Sprinkleranlagen nicht eine größere Gefahr für die Sicherheit der Theater darstellen als eventuelle Brände selbst. Und unsere neuen Kolumnist:innen Kathrin Röggla, Burghart Klaußner und Jenny Erpenbeck, die hier den Anfang macht, werden im Wechsel das Theater in der Welt betrachten.

Auf unserer neuen Website finden Sie zusätzlich zu den im Heft abgedruckten Kurzkritiken ausführliche Einzelbesprechungen von aktuellen Inszenierungen in der deutschsprachigen Theaterlandschaft. Hinzu kommen neue Formate wie der Podcast „Keim und Wölfel & Theater“. Nicht zu vergessen die Möglichkeit, im Verlagsarchiv mit über 8 000 Texten recherchieren zu können. Spannende Lektüre und alles Gute im neuen Jahr!

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