Theater der Zeit

Prosodie – sprecherische Mittel

von Viola Schmidt

Erschienen in: Mit den Ohren sehen – Die Methode des gestischen Sprechens an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin (04/2019)

Ein wesentliches Merkmal nonverbalen Verhaltens ist die Parasprache. Dazu gehören alle nichtsprachlichen Äußerungen wie Schlucken, Räuspern, Schnalzen usw. einerseits und prosodische Mittel andererseits. Der Begriff der Prosodie wird in der Sprachwissenschaft nicht eindeutig definiert. Er stammt aus dem Griechischen und bedeutet „etwas hinzusingen“. Den Worten, die wir sagen, wird etwas einverleibt, das unser Sprechen von dem anderer unterscheidet. Es ist an die Sprache, in der wir uns äußern, gebunden und gibt Auskunft über uns als Person, über unser Denken, unsere Gestimmtheit, über unser aktuelles Verhalten in konkreten Situationen. Die Grunddisposition unseres Körpers, seine Bewegungen, der Rhythmus unseres Atems geben unseren sprecherischen Äußerungen einen interpretierbaren Ausdruck. Die Prosodie überlagert die Bedeutung der gesprochenen Worte und verändert ihre Bedeutung. In Anlehnung an die Hallenser Sprechwissenschaft verwende ich, um den prosodischen Anteil der Äußerung zu beschreiben, den Begriff sprecherische Mittel, wie er in der Ausbildung von Schauspielstudierenden häufig anzutreffen ist. Sprecherische Mittel im Bereich der Prosodie bezeichnen Akzentuierung, Rhythmus, Sprechmelodie, Sprechgeschwindigkeit, Lautstärke und Stimmklang.

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