Theater der Zeit

Lars Wittershagen: »Das Equipment ist viel kleiner geworden, die Möglichkeiten aber viel größer«

Ein Gespräch am 27. August 2016 in Hamburg

von Lars Wittershagen und David Roesner

Erschienen in: Recherchen 151: Theatermusik – Analysen und Gespräche (11/2019)

Lars Wittershagen
Foto: privat

Wie bezeichnest du deinen Beruf?

Lars Wittershagen: Ich selbst bezeichne mich als Komponist für Schauspielmusik. Und im Programmheft steht einfach nur: Musik. Ich habe durchaus mal überlegt, ob da mal drinstehen sollte: ›Sound‹ oder ›Musik Installation‹, aber ich bin dann doch bei Musik geblieben, weil das der allgemeinste Begriff ist und auch der schlichteste.

In Großbritannien, z. B., gibt es häufig bei Produktionen sowohl einen Komponisten als auch einen Sound Designer, die durchaus unterschiedliche Dinge tun und auch noch von den Tontechnikern am Abend unterschieden sind. Das scheint mir in Deutschland anders zu sein, oder?

LW: Wenn ich mit der Tonabteilung zusammenarbeite und meine Musik und Sounds einrichte, dann ist es natürlich auch ein Sound Design, was wir da zusammen machen, aber es lässt sich eben nicht auseinanderklamüsern.

Hinter solchen Begriffen und Arbeitsweisen verbirgt sich ja meist auch eine bestimmte Ästhetik. In Großbritannien findet man eben noch viel häufiger ein naturalistisches Sound Design bei naturalistisch gespielten ›well-made plays‹ vor. Aber lass uns an den Anfang gehen: Schauspielmusiker ist keine Ausbildung, kein Studium und auch keine geschützte Berufsbezeichnung. Wie war dein Weg? Wie hast du gelernt, was du heute brauchst?

LW: Es fing damit an, dass ich...

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