Theater der Zeit

Das Wichtigste vom Tag

Dienstag, 24. März 2026

Berlin: Jury-Auswahl für das Theatertreffen der Jugend 2026 steht fest ++ Stuttgart: Reinhold-Otto-Mayer-Preis geht an Küspert und Drexel

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Berlin: Jury-Auswahl für das Theatertreffen der Jugend 2026 steht fest

Die Berliner Festspiele haben die sieben Preisträger-Inszenierungen des 47. Theatertreffens der Jugend bekannt gegeben, wie die Festspiele mitteilten. Aus 103 Bewerbungen aus allen 16 Bundesländern wählte die Fachjury Produktionen aus Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg aus. Der Bundeswettbewerb richtet sich an junge Theaterschaffende im Alter von 11 bis 21 Jahren.

Die ausgewählten Stücke thematisieren aktuelles Lebensgefühl und gesellschaftliche Fragen junger Menschen – von Identität und Migration über soziale Medien bis zu Erinnerungskultur und Zukunftsrollenbildern. Das Festival findet vom 30. Mai bis 6. Juni 2026 im Haus der Berliner Festspiele statt; der Spielplan wird am 30. April veröffentlicht, der Vorverkauf startet am 6. Mai.

Eingeladene Inszenierungen:

  • ALICE im Wunderl@nd, Theater AG der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule Göttingen, Niedersachsen (Göttingen)​

  • ANNE, Piccolo Theater Jugendklub, Piccolo Theater Cottbus, Brandenburg (Cottbus)​

  • APOLLON - STOP TRYNA BE GOD, waltraud900, Forum Freies Theater Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen (Düsseldorf)​

  • FRISCH gefragt!, junges RZt, RambaZamba Theater, Berlin​

  • Mission (im)possible - in the end lies the beginning, DS-Kurs 12. Jahrgang, Carl-Friedrich-von-Siemens-Gymnasium, Berlin​

  • TRAUER//FALL, POLYLUX, Schauspiel Köln, Nordrhein-Westfalen (Köln)​

  • Zum Lachen in den Keller, LABYRINTH Theater, Stuttgart, Baden-Württemberg​

Der diesjährige Jury des Theatertreffens der Jugend gehörten an: Jelena Bosanac (Berlin), Ilias Botesas (Mainz), Fernando da Ponte (Tostedt), Saskia Neuthe (Berlin), Andreas Kroder (Kiel), Mai-An Nguyen (Berlin), Rieke Oberländer (Bremen), Rahmatallah Ramzi (Magdeburg), Estera Sara Stan (Berlin) und Lene Wollwerth (Braunschweig).

 

Stuttgart: Reinhold-Otto-Mayer-Preis geht an Küspert und Drexel

Der mit 50.000 € dotierte Reinhold Otto Mayer Preis 2027 geht an den Autor Konstantin Küspert und die Regisseurin Cilli Drexel für ihr gemeinsames Konzept der Komödie „Die Reklamation", wie das Schauspiel Stuttgart mitteilte. Die Auszeichnung der Reinhold Otto Mayer Stiftung wird alle zwei Jahre für ein herausragendes Werk im Bereich der performativen Künste vergeben und ist diesmal mit dem Schauspiel Stuttgart als Kooperationspartner auf eine „Komödie im Schauspiel“ fokussiert.​

Aus 40 eingereichten Konzepten wählte eine sechsköpfige Jury die Konzeption von Küspert und Drexel aus, die bereits länger erfolgreich zusammenarbeiten. Das preisgekrönte Stück wird im Herbst 2027 im Kammertheater uraufgeführt, wobei das Preisgeld indirekt über einen Werk- und Inszenierungsauftrag am Schauspiel Stuttgart vergeben wird.

 

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Redaktionsschluss: 15:00 Uhr

 

Erschienen am 24.3.2026

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