Das Wichtigste vom Tag
Donnerstag, 05. Februar 2026
Nobelpreisträger gegen Kürzung des Lateinunterrichts ++ Metropolitan Opera in schwerer Finanzkrise
Assoziationen: Musiktheater Peter Handke Elfriede Jelinek

Wien: Österreichische Nobelpreisträger gegen Kürzung des Lateinunterrichts
In Österreich regt sich prominenter Widerstand gegen Pläne von Bildungsminister Christoph Wiederkehr (Neos), zugunsten von Medienkompetenz und Künstlicher Intelligenz die Lateinstunden zu kürzen, berichtet Deutschlandfunk Kultur. Zahlreiche Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Kultur warnen in einer Petition vor einer Marginalisierung der sogenannten „toten“ Sprache.
Zu den Unterstützern zählen unter anderem Ex-Bundespräsident Heinz Fischer, der Autor Michael Köhlmeier sowie die Nobelpreisträger Elfriede Jelinek und Peter Handke (Literatur) und Anton Zeilinger (Physik). In einem offenen Brief an den Minister betonen sie, Latein sei kein reiner Sprachunterricht, sondern Teil des kulturellen Erbes und der kulturellen Identität, bilde eine Basis für das Denken und müsse – ebenso wie Altgriechisch – uneingeschränkt weitergeführt werden.
New York: Metropolitan Opera in schwerer Finanzkrise – Chagall-Gemälde zum Verkauf
Die Metropolitan Opera in New York steckt in einer tiefen Finanzkrise, wie BR-Klassik und weitere Medien berichten. Ein angedachter Deal mit Saudi-Arabien zur Stabilisierung der Finanzen wackelt, weshalb Intendant Peter Gelb drastische Sparmaßnahmen ergreifen muss. Nun stehen sogar die berühmten Wandgemälde von Marc Chagall im Foyer des Opernhauses zum Verkauf. Die chronische Unterfinanzierung seit der Corona-Pandemie hat die Institution an den Rand der Zahlungsunfähigkeit gebracht.
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Redaktionsschluss: 15:30 Uhr
Erschienen am 5.2.2026




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