Gespräch
T. inszeniert Sean O’Casey
von Klaus André und B. K. Tragelehn

T.s Münchener Inszenierung von Sean O’Caseys Komödie Das Ende vom Anfang wurde, als die beiden Hauptdarsteller in ein Engagement an die Bühnen Westberlins wechselten, dort weitergespielt. Erst im Steglitzer Schloßparktheater, dann, wegen Publikumsandrang, im größeren Schillertheater. T.s Gespräch mit dem Dramaturgen Klaus André wurde gedruckt in der illustrierten Zeitung der Staatlichen Schauspielbühnen Berlin im Heft für November 1986, S. 11–13. Die Aufführung ging dann noch über mehrere westdeutsche Bühnen und am Ende des Jahrzehnts, nach dem Fall der Mauer, wurde sie auch noch im andern Teil der Stadt, in der Ostberliner Volksbühne am Luxemburg-Platz gespielt. Sie war schließlich die letzte Theateraufzeichnung des Fernsehens der DDR.
Ich möchte wie ein Klatschspaltenkolumnist anfangen, frage aber nicht nach dem B. K. vor dem Namen Tragelehn. Ihre ungeliebten Vornamen sollen hier nicht erörtert werden. In Ihrer Biographie heißt es: Meisterschüler bei Brecht. Und nun schauen Sie ein bisschen wie Brecht aus. Was hat es mit dem Meisterschüler und mit dem ähnlichen Aussehen auf sich?
Es war eine alte Einrichtung der Akademie der Künste, schon der alten preußischen Akademie vor 1933, dass die Mitglieder Schüler haben, die nach einem abgeschlossenen Studium zwei Jahre lang ein relativ hohes Stipendium bekommen und unter der Anleitung eines Akademiemitglieds...

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