Einfach gesagt:
Noa ist behindert. Als Noa für einen Umzug packt, merkt Noa: Nur wenige Menschen können helfen – weil die meisten Freund*innen auch behindert sind. Früher war das anders: Damals hatte Noa fast nur Kontakt zu nicht-behinderten Menschen. Da war Noa oft einsam. Erst durch die Arbeit bei Theaterfestivals hat Noa andere behinderte Menschen kennengelernt. Das war ein gutes Gefühl für Noa.
Noa schreibt danach über zwei Punkte:
– was Gemeinschaft für Noa bedeutet;
– wie es ist, wenn man sich selbst in anderen Menschen erkennt.
Gemeinschaft
Wenn wir Gemeinschaft beschreiben, sprechen wir oft von gemeinsamen Interessen, Werten und Zielen. Gemeinschaft entsteht dadurch, dass wir aktiv sind. Für Noa ist wichtig, dass man zusammen viele verschiedene Dinge tut: sich politisch starkmachen, Stolz oder Trauer fühlen, Wissen teilen und sich helfen.
Noa verwendet im Text das Wort »wir«. Damit zeigt Noa, dass der Text vor allem für behinderte Leser*innen geschrieben ist. Manchmal fragen Menschen Noa, warum für Noa der Kontakt zu anderen behinderten Personen so wichtig ist. Noa schreibt, dass nicht-behinderte Personen oft nicht verstehen, was behinderte Menschen erleben. Sie unterschätzen uns manchmal oder erwarten zu viel. Andere behinderte Menschen verstehen Noas Erfahrungen besser. Noa hat die Gemeinschaft mit anderen...