Paul Sigel
Paul Sigel, Dr. phil. habil., geboren 1963 in Kirchheim unter Teck, ist Kunst- und Stadthistoriker. Er studierte Kunstgeschichte und Neuere Deutsche Literatur an der Universität Tübingen und promovierte 1997 mit der Arbeit „Exponiert. Deutsche Pavillons auf Weltausstellungen“ (Berlin 2000). Ab 1997 war er wissenschaftlicher Assistent am Institut für Kunst- und Musikwissenschaft der TU Dresden. Ab 2006 bearbeitete er zusammen mit Werner Durth das an der TU Darmstadt angesiedelte, von diesem geleitete Forschungsprojekt, aus dem die Publikation „Baukultur. Spiegel gesellschaftlichen Wandels“ (Berlin 2009) hervorging. 2010 habilitierte er sich an der TU Dresden. Seitdem übernahm er Lehrstuhlvertretungen und Gastprofessuren an der TU Dresden, am Center for Metropolitan Studies der TU Berlin, dem er zudem als Assoziierter verbunden ist, sowie an der HafenCity Universität Hamburg. Seit 2015 ist er Dozent für Architekturgeschichte an der New York University Berlin.
Paul Sigel hat zahlreiche Publikationen zu architektur- und stadtgeschichtlichen Themenbereichen vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart veröffentlicht, darunter neben „Exponiert. Deutsche Pavillons auf Weltausstellungen“ (2000) und „Baukultur. Spiegel gesellschaftlichen Wandels“ (zusammen mit Werner Durth, 2009) auch „Konstruktionen urbaner Identität“ (hg. zusammen mit Bruno Klein, 2006) sowie den „Architekturführer Berlin“ (mehrere Auflagen, zusammen mit Martin Wörner, Karl-Heinz Hüter und Doris Mollenschott, zuletzt 2013).
Stand: 2018 (Datum der letzten Veröffentlichung bei Theater der Zeit)
















