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TdZ+Erschienen in: Theater der Zeit: Je suis Charlie (02/2015)
Protagonisten. Die in Tel Aviv und Berlin lebende Yael Ronen gilt derzeit als eine der spannendsten Theatermacherinnen im deutschsprachigen Raum. Bekannt wurde die aus einer Theaterfamilie stammende Regisseurin mit „Dritte Generation“, einer gemeinsamen Produktion des israelischen Habima-Theaters und der Berliner Schaubühne, die Yael Ronen mit israelischen, palästinensischen und deutschen Schauspielerinnen und Schauspielern inszenierte. Seit der Spielzeit 2013/14 ist sie Hausregisseurin am Maxim Gorki Theater Berlin. Ihre Regiearbeiten zeichnen sich durch schwarzen Humor im Umgang mit politischen Konflikten und sensiblen gesellschaftlichen Fragen aus. Merkmal ihrer meist kollektiv entwickelten Stücke ist häufig ein dokumentarischer Kern.
Neustart. Zum Auftakt seiner Intendanz an der Neuen Bühne Senftenberg stellte Manuel Soubeyrand gleich Jahrhundertfragen: Die Spielzeit 2014/15 begann mit dem „Jahr100Spektakel“, das sich in drei Teilen den Themen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft widmete. Soubeyrand, der zuvor Intendant der Württembergischen Landesbühne Esslingen war, führte im Rahmen des Spektakels selbst Regie und brachte zum Einstand Heiner Müllers „Germania 3 Gespenster am toten Mann“ auf die Bühne. Wie ist der Neustart geglückt? Wie schreibt sich die Geschichte der Neuen Bühne, die sich unter Vorgänger Sewan Latchinian auch in den Fokus des überregionalen Feuilletons spielte, in der ersten Saison fort?
















