Thema
„Wir denken Theaterarbeit immer im Kollektiv“
Die Teamintendanz ist für Inka Neubert und Pascal Wieandt am Mannheimer Theaterhaus G7 das ideale Modell
von Elisabeth Maier
Assoziationen: Baden-Württemberg Inka Neubert Pascal Wieandt Theaterhaus G7

Der Biergarten des Theaterhauses G7 in den Mannheimer Quadraten ist ein beliebter Treffpunkt. Zwischen Bäumen und Wandmalereien sitzen die Gäste. Grünpflanzen schaffen eine angenehme Atmosphäre. An Tischen und auf Liegestühlen tauscht man sich über das Theater und die politische Weltlage aus. Nicht nur das Publikum trifft sich in dem Hinterhoflokal. Für die Menschen, die in den hohen Mietshäusern im Quartier leben, ist die freie Bühne eine wichtige Anlaufstelle. „Bei uns sind die Hierarchien flach“, sagen die Intendant:innen Inka Neubert und Pascal Wieandt. Für sie ist die Teamlösung an dem kleinen Haus mit überregionaler Strahlkraft „ideal“.
Jenseits der Einkaufsstraßen in den Quadraten leben viele Menschen sehr isoliert in tristen, grauen Zweckbauten. „G7“ ist die Postanschrift des Straßenquadrats. Da ist die Bühne mit ihren bunten Lichterketten ein Farbtupfer. Der Verein Theater TrennT hat die Räume in der Mannheimer Innenstadt 1989 bezogen. Die Vielfalt der Freien Szene in der Stadt zu bündeln, war damals ein Ziel der Amateur:innen und semiprofessionellen Akteur:innen. 27 Jahre lang funktionierte dieses Konzept mit einem breit gefächerten, ehrenamtlichen Leitungsteam. Dann entschied sich der Verein, das Haus zu professionalisieren. Zur Spielzeit 2016/17 wurden Inka Neubert und Bernd Mand als Teamintendanz an das Haus berufen. Nach dessen Tod im Jahr 2019...



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