Von Vorbildern, aktuellen Herausforderungen und den Essentials der Regie. Holger Schultze über seine künstlerische und kulturpolitische Arbeit im Gespräch mit Volker Oesterreich
»Die Dreigroschenoper«, Regie Holger Schultze, 2018/19Foto: Sebastian Bühler
Das Berufsbild des Intendanten ist so schillernd wie ein Chamäleon. Mehr noch als Truffaldino in Goldonis »Diener zweier Herren« muss sich die Chefin oder der Chef eines Mehrspartenbetriebs auf Hochtouren ins Zeug legen: sei es als Theatermacher oder Talentscout, als Kommunikator oder kulturpolitischer Visionär. Holger Schultze beherrscht all diese Felder mit gleicher Energie. Im Gespräch berichtet er von seinen Anfängen in der Freien Szene, von prägenden Altmeistern der Branche und von den ganz speziellen Herausforderungen Heidelbergs. Es ist ein Blick zurück ganz ohne Zorn, dafür aber mit viel Empathie für die gesamte Institution und die zukunftsorientierten Ansprüche des Publikums.
Herr Schultze, was heißt es für einen Regisseur und Intendanten, die Verantwortung für eine Baustelle zu übernehmen? Als Sie 2011 in Heidelberg antraten, mussten Sie mit zwei Provisorien vorliebnehmen: dem Theaterkino in der Hauptstraße und dem Opernzelt hinter der Alten Feuerwache, weil das Stammhaus an der Theaterstraße gerade saniert wurde. Waren diese Provisorien ein Fluch oder ein Segen?
Holger Schultze: Wann hat man als Theatermensch schon einmal die Möglichkeit, ein Theater neu zu eröffnen? Die Zeit im Zelttheater bot die Chance, ganz eigene ästhetische Formen zu finden. Und das Theaterkino war der Ort fürs Schauspiel. Beide waren in puncto Flexibilität und...
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