Gabriella Crispino
studierte von 1979 bis 1985 Neuere und Ältere deutsche Literatur, Linguistik und Sport in München, ab 1987 Schauspiel in Berlin. Im Anschluss arbeitete sie zehn Jahre als freie Schauspielerin und Performerin, u. a. in Bonn/Bad Godesberg, an der Volksbühne Berlin und am Hebbel-Theater Berlin. Sie choreografierte u. a. für das Gefängnistheater aufBruch geschlossene wie öffentliche Räume (u. a. den Alexanderplatz in Berlin) und erarbeitete Sprechchöre mit lebenslänglich Inhaftierten der JVA Tegel in Berlin. Auf ihrem kontinuierlichen Weg der Erforschung von Imagination, Atem, Bewegung und Stimme lernte sie maßgeblich von Frieda Goralewski (Tradition Elsa Gindler), Kristin Linklater (Designation in Teaching, DLT) und Jurij Vasiljev. Sie unterrichtete Puppenspieler an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Filmschauspieler an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ (Babelsberg), Performer am Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur der Universität Hildesheim, das Exil Ensemble am Maxim Gorki Theater Berlin. Seit 2000 lehrt sie Stimme und Sprechen an der Universität der Künste Berlin in der Abteilung Schauspiel.
Stand: 2019 (Datum der letzten Veröffentlichung bei Theater der Zeit)
















