Buhrufe bei den Premieren, Zuschauerzahlen, die leicht sinken – nicht immer oder, besser gesagt: immer seltener bewahren Kulturpolitiker in einer solchen Situation einen kühlen Kopf. In Stuttgart indes ist das anders. Während sich Schauspielintendant Armin Petras auch in seiner dritten Spielzeit noch durch die wechselüblichen Phasen des Federnlassens manövriert, wie unser Korrespondent Otto Paul Burkhardt berichtet, hat die Stadt seinen Vertrag vorzeitig bis 2021 verlängert. Einen „künstlerischen Unruheherd“ nennen ihn...