Theater der Zeit

"Humboldt-Forum"

Humboldt-Forum

Das Projekt / The Project

28,00 € (Broschur)

Erschienen im Juli 2009

zweisprachig deutsch/englisch

Gedruckte Ausgabe

Broschur mit 288 Seiten

Format: 240 × 220 mm

ISBN: 978-3-940737-39-7 (Broschur)

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Zweisprachig deutsch/englisch Durchgehend farbig gedruckt

Das Buch skizziert erstmals umfassend das Projekt Humboldt-Forum. Es bündelt den Stand der Debatte und wird sie in den kommenden Jahren begleiten.

Bislang wurde die Debatte über das Humboldt-Forum fast ausschließlich als Architektur- und Geschichtsdebatte geführt. Nach dem nun erfolgten Abriss des Palastes der Republik und der Wettbewerbsentscheidung zugunsten des Entwurfs von Franco Stella rücken jetzt die konkreten Visionen und Planungen für das Humboldt-Forum in den Mittelpunkt des Interesses.

Als ein innovatives Kultur- und Wissenszentrum, als Erkenntnis- und Begegnungsort der Welt, soll das Humboldt-Forum Öffentlichkeit und Erfahrung - exemplarisch für das 21. Jahrhundert - verschränken und zugleich der städtischen Mitte Berlins eine zentrierende öffentliche Sinnbestimmung verleihen.

Anlässlich der ab dem 8. Juli 2009 im Alten Museum gezeigten Ausstellung, in der die zukünftigen Hauptnutzer, die Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit ihren Staatlichen Museen zu Berlin, die Zentral- und Landesbibliothek Berlin und die Humboldt-Universität ihre Planungen erstmals öffentlich vorstellen, erscheint bei Theater der Zeit „Humboldt-Forum Berlin. Das Projekt/ The Project".

Der Band wird die integrative Idee des Humboldt-Forums, die Projektplanung seiner Hauptnutzer und die Ergebnisse des Architekturwettbewerbes dokumentieren. Darüber hinaus geht es darum, die intellektuelle Herausforderung des Projektes zu beleuchten und die Erwartungen der Öffentlichkeit (von Politik, Kultur, Kunst und Wissenschaft) aufzunehmen. Auch die kritischen Stimmen gegenüber dem Projekt kommen zu Wort. Spezielle Kapitel widmen sich den internationalen Erfahrungen bei der Präsentation der Weltkulturen sowie den internationalen Referenzprojekten neuerer Kulturbauten.

 

Mit Beiträgen von:
Thomas Flierl, Philosoph, 2002 - 2006 Berliner Kultur- und Wissenschaftssenator
Adrienne Goehler, Publizistin und Kuratorin
Wolfgang Kil, Architekturkritiker und Publizist
Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn
Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts
Rudolf Prinz zur Lippe, Philosoph und Mitbegründer der Initiative Humboldt-Forum bei der Stiftung Zukunft Berlin
Claudia Lux, Generaldirektorin der Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Christoph Markschies, Präsident der Humboldt-Universität Berlin
Philipp Oswalt, Direktor der Stiftung Bauhaus Dessau
Hermann Parzinger, Archäologe, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Bernd M. Scherer, Intendant Haus der Kulturen der Welt in Berlin
Michael Schindhelm, Schriftsteller und Berater der Dubai Culture and Arts Authority
Hortensia Völckers, Vorstand und Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes
Sasha Waltz, Choreographin
u. a.

Auseinandergefaltet verwandelt sich der Schutzumschlag des Buches in ein illustratives A2-Plakat

Pressestimmen

Das Humboldt-Forum ist das wichtigste Kulturprojekt der Republik.

Tobias Timm, DIE ZEIT

Mit diesem Band beginnt etwas Neues. Er eröffnet die seriöse Diskussion über das Projekt, das ehrgeizigste der Republik und ihr größtes im Reich der Kultur.

Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung

"Dieser Band eröffnet endlich die Diskussion"

Harald Jähner, Berliner Zeitung

Ein Humboldt-Forum im Schloss, das heißt im Klartext: ein Centre Pompidou des 21. Jahrhunderts, einen völlig neuen Typ von Raumerzählung, der die Geschichte fremder Dinge anders erfahrbar macht

Niklas Maak, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Das Buch zeichnet u.a. den Streit um den Entwurf des Stadtschlosses auf.

Deutsche Presse Agentur

Das umfangreiche Werk rückt endlich die Inhalte in den Mittelpunkt.

Eckhard Fuhr, Berliner Morgenpost

Der Band entstand in Rekordzeit.

Eckhard Fuhr, Die Welt

Das Buch präsentiert aufschlussreiche Innenansichten

Christina Tilmann, Der Tagesspiegel

Die Beiträge benennen endlich einmal auf einen Blick all die Gräben zwischen Ost und West, Institutions- und Projektkultur, geldstarken Lobbyisten und einflusslosen Habennichtsen, zwischen deutscher Nabelschau und internationaler postkolonialer Forschung.

Claudia Wahjudi, Zitty

Nun besteht, wenn auch viel zu spät, endlich die Möglichkeit, über Ziel, Sinn und Art dieses Kulturankers nachzudenken.

Hans-Joachim Neubauer, Rheinischer Merkur

Ein ausführliches, lesenswertes Begleitbuch

Dirk Liebenow, NDR1

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