Theater der Zeit

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Die Kunst ist frei

Nachgefragt bei Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Das Düsseldorfer Schauspielhaus wird vom Land Nordrhein-Westfalen und von der Stadt Düsseldorf getragen – Ina Brandes und Dr. Stephan Keller sitzen alternierend dem Aufsichtsrat des Theaters vor. Auf den folgenden Seiten sind beide der Einladung gefolgt, als Partner und Wegbegleiter des Hauses einige Fragen rund um das Theater zu beantworten – spielerisch, sachlich, persönlich oder philosophisch.

von Ina Brandes

Erschienen in: D’haus. Düsseldorfer Schauspielhaus 2016–2026 – Schauspiel – Junges Schauspiel – Stadt:Kollektiv (05/2026)

Was ist nur im Theater zu finden?

Die unmittelbare Kommunikation zwischen Publikum und Bühne macht jeden Theaterbesuch zu einem einzigartigen Gemeinschaftserlebnis.

Welche Inszenierung hat sie …

… berührt? »Jeder stirbt für sich
allein« von Hans Fallada.

… begeistert? »Glaube, Liebe, Fußball« und »Der Schneesturm« nach Vladimir Sorokin.

… befremdet? »Der Besuch der alten Dame« von Friedrich Dürrenmatt.

Was bewundern Sie an Theaterschaffenden?

Ich bin überzeugt, dass es nur möglich ist, sich Abend für Abend einer öffentlichen Beurteilung auszusetzen, wenn man von einer einzigartigen Schaffensfreude angetrieben wird. Als
Ministerin, die für ihre Arbeit geordnete Abläufe braucht, beeindruckt mich zudem, dass aus dem scheinbaren Chaos im Theater am Ende eine Gemeinschaftsleistung wird, für die alle Zahnräder perfekt ineinandergreifen.

Wie sind Sie als Zuschauerin?

Kritisch und zugleich leicht zu begeistern, weil ich mit den Charakteren auf der Bühne sofort mitleide, mitfiebere und mitdenke.

Lieber mit oder lieber ohne Pause?

Ohne Pause.

Standing Ovations oder vornehme Zurückhaltung?

Standing Ovations.

Was bedeutet ein Theater für eine Stadt?

In einer Zeit, in der Parteien und Gewerkschaften mit sinkenden Mitgliederzahlen zu kämpfen haben, Kirchen profaniert werden und immer mehr Eckkneipen aus unserem Stadtbild verschwinden, ist das Theater ein fest etablierter öffentlicher Raum, der allen gehört. Die Menschen...

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