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Halle: Kathrin Vieregg gewinnt für ihren Stückentwurf „Mutter Vater Rind“ den „Preis der Jungen Dramatik“

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15.5.2024

Das neue Theater Halle gab am Sonntag zusammen mit dem Staatstheater Braunschweig bekannt, dass die Jury sich aus fünf finalen Stückentwürfen von insgesamt 36 Stückeinsendungen junger deutscher Nachwuchdramatiker:innen, für „Mutter Vater Rind“ von Kathrin Vieregg als Siegerstück entschieden hat.  Die fünf Stückentwürfe wurden in Szenischen Lesungen an beiden Häusern präsentiert.

Viereggs Text, der sich laut der Jury mit seinem „sprachlich[en] Eigensinn“, seiner „zärtliche[n| Absurdität“ und seiner „hochmusikalischen“ Auseinandersetzung mit Themen wie Herkunft, Zugehörigkeit und familiären Konflikten von anderen abheben konnte, wie es in der Pressemitteilung heißt, wird nun zur Fertigstellung beauftragt. Außerdem ist eine Uraufführung und Förderung in Höhe von 6.500 am neuen theater Halle mit im Preis „Der jungen Dramatik“ inbegriffen.

Kathrin Vieregg arbeitete bereits als Sozialarbeiterin im Bereich wissenschaftlicher Chancengleichgeit, als sie sich noch mal für ein Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig entschied. Sie veröffentlichte bereits verschiedene Essays, Prosa und Prosagedichte in Magazinen und Anthologien und gewann zudem bereits den 29. open mike.

Jorinde Minna Markert gewann den Publikumspreis für ihr Stück „im krieg STREIK und in der liebe ist alles (erlaubt)“.

Der vom Staatstheater Braunschweig und neuen theater Halle ausgeschriebene Wettbewerb zum „Preis der Jungen Dramatik“ fand in dieser Spielzeit zum dritten Mal statt.
Studierende der Universität der Künste Berlin, des Deutschen Literaturinstituts Leipzigs und des Fachbereichs Kulturwissenschaften & Ästhetische Kommunikation der Universität Hildesheim waren aufgerufen, sich mit einem Exposé und Szenenentwürfen mit ihren Ideen für abendfüllende Theaterstücke zu bewerben.

Die Jury bestand aus Ebru Tartıcı Borchers (Regisseurin), Caren Jeß (Autorin), Antje Oegel (Carstensen & Oegel International, Theater & Medien), Theresa Schütz (Kulturjournalistin) sowie Christian Weiß (Künstlerischer Leiter xweiss Braunschweig).

 

 

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