Dossier
Neue Dramatik
Das deutschsprachige Theater ist zweifellos eine große Landschaft neuer Texte. Bis zu 100 Uraufführungen gibt es pro Spielzeit, viele davon in direkter Zusammenarbeit mit einem Theater beauftragt oder in entsprechenden Programmen gefördert. Szenisches Schreiben kann man in Berlin seit vielen Jahren studieren, und Wettbewerbe lassen beinahe kein Talent unentdeckt. Aber wie haben sich die Themen der jungen Dramatik verändert? Was brennt ihren Autor:innen auf den Nägeln?

Foto: Vitor Monthay

Freitag, 22. Mai 2026
KinderStückePreis vergeben ++ Theater Trier schreibt Intendanz neu aus ++ Pro Quote kritisiert Aussetzung der Frauenquote beim Theatertreffen ++ Intendant des Theater Hagen übernimmt zusätzlich die Geschäftsführung ++ Sonderpreis des INTHEGA-Vorstands für Helge Letonja ++ Musen im Staatstheater Cottbus erhalten historische Gestalt zurück

Mittwoch, 13. Mai 2026
Stephanie Gräve erhält Sonderpreis des Vorarlberger Kunst- und Kulturpreises ++ Podium zur Zukunft des Chemnitzer Schauspielhauses angekündigt ++ Duo „Artisanen“ erhält INTHEGA-Preis 2026 ++ Preise beim Theatertext-Festival „PLAY“ vergeben

Süß-saurer Einheitsbrei bremst kulturelle Vielfalt
Holger Schultze punktet bei seinem letzten Heidelberger Stückemarkt als Intendant mit dem internationalen Profil und mit ästhetischer Entdeckungslust
von Elisabeth Maier
Foto: Susanne Reichardt
- TdZ+
Schreibt den Mehrtürer!
von Stefan Keim
Ist das ein Stück? Diese Frage steht alle Jahre wieder im Fokus der Mülheimer Theatertage, im Rahmen derer in jedem Frühjahr der renommierte Dramatikpreis verliehen wird. Das war so, als …
TdZ+„Angst ist in unserer Zeit allgegenwärtig“
Fabienne Dür zu „Geisterstück“ und den Produktionsbedingungen für junge Autor:innen im Gespräch mit Elisabeth Maier
von Fabienne Dür und Elisabeth Maier
Foto: Tobias Kopp
- TdZ+
Geisterstück
Das Stück-Gespräch mit der Autorin Figuren Boss Chef der Geisterbahn und Live-Erschrecker, trägt meistens ein Draculakostüm Sunny Live-Erschreckerin, trägt meistens ein Sensenmannkostüm Marina Ticketverkäuferin, hat kein Kostüm, hätte aber gern …
von Fabienne Dür
TdZ+neues theater Halle: Partitur der agralen Enge
„Mutter Vater Rind“ von Kathrin Vieregg (UA) – Regie Evy Schubert, Bühne & Kostüme Konstanze Grotkopp, Dramaturgie Zafer Tursun, Musik Carl-John Hoffmann
von Tom Mustroph
Foto: Anna Kolata

Mittwoch, 18.03.2026
Zwölf Nominierungen für Mülheimer Dramatikpreis bekanntgegeben ++ Statistik Deutscher Bühnenverein ++ Theaterschaffende solidarisieren sich mit Buchbranche
TdZ+„Bei ihr war es schnell klar“
Zur Eröffnung der Theatertage Rheinland-Pfalz in Koblenz wird der Else-Lasker-Schüler-Dramatikpreis an Maria Milisavljević verliehen. Jurorin Esther Boldt im Gespräch mit Thomas Irmer
von Thomas Irmer und Esther Boldt
Foto: Clemens Porikys
TdZ+Für die gekürzte, geliebte Neue Dramatik
von Anaïs Clerc
Es ist hart, wenn eine Kündigung in zwei Jahren bevorsteht. Oder ein Aufgabenbereich durch die Reduzierung an einer anderen Stelle ins Unermessliche wächst, die Bürostunden immer länger dauern und trotzdem …
Foto: Inke Johannsen

Stück Labor 2024/25
von Michael Gmaj
Seit seiner Gründung 2008 am Theater Basel ist Stück Labor das massgebliche Förderprogramm für zeitgenössische Schweizer Dramatik. In enger Kooperation der renommierten Häuser Theater Basel, Luzerner Theater und Bühnen Bern …
Foto: Zeichnungen Daniel Zeltner
TdZ+Das Kerngeschäft im Theater sind Feelings
Leo Meier im Gespräch mit Lina Wölfel
von Lina Wölfel und Leo Meier
Foto: By © কু উ পুলক, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=86441334
TdZ+Wille zum Glauben
von Tom Mustroph
Am Glauben hapert es heutzutage. Die klassischen Institutionen für diese Praxis wie Gotteshäuser und Parteilokale leeren sich. Und dort, wo auf ekstatische Resonanz getrimmte Massenveranstaltungen wie MAGA-Manifestationen oder Fackelzüge ihre …
Foto: Raphael Howein
- TdZ+ Pro
Wer liest noch Dramen? oder: Plädoyer für die Pause
Herausforderungen der Gegenwartsdramatik – Ein Gespräch zwischen Anne Fleig und Hannah von Sass
von Anne Fleig und Hannah von Sass
TdZ+Staatstheater Kassel: Die Liebe in Zeiten des Postkolonialismus
„Vor die Hunde“ (UA) von Nora Mansmann – Regie Sarah Franke, Choreografie Gili Goverman, Bühne Ann-Christine Müller, Kostüme Isabell Heinke
Foto: Katrin Ribbe
TdZ+Veropern
Das Opernlibretto, als musikalisches Drama entstanden, hat sich seit dem 18. Jahrhundert als Ausdrucksform für Gefühle etabliert. Während das postdramatische Musiktheater auf bekannte Geschichten setzt, erlebt das narrative Musiktheater seit dem 21. Jahrhundert eine Renaissance.
von Tina Hartmann
Foto: Titelblatt zu Giuseppe Verdi: La traviata, ca. 1855, Illustration: Leopoldo Ratti, Restaurierung: Adam Cuerden, Quelle: Harvard University Library, Public Domain/gemeinfrei.
TdZ+Keine Angst vor Trash und Chaos
von Sabine Leucht
Alle haben sie etwas verloren. Der Magier-Assistent Buddy sein Augenlicht, die junge Romy das Wissen um ihre Wurzeln – und die Figuren in „Spiel mit dem Feuer“ finden partout keinen …
Foto: Judith Buss
TdZ+Keine Rechnung ohne Restwert
Zwischen prophetischen Spalten, flirrenden Rave-Kellern und isländischen Polarfüchsen entfalten sich in der Langen Nacht der Autor:innen am Deutschen Theater Begegnungen von Text und Bühne.
Foto: Jasmin Schuller
Kommentar
Hart, aber poetisch
Es war kurz vor Mitternacht, als die Entscheidung fiel: für „Staubfrau“ von Maria Milisavljević. Ausgezeichnet wurde die Autorin mit dem mit 15.000 Euro dotierten Mülheimer Dramatikpreis. Das Votum fiel mit …
Foto: privat

Heidelberger Stückemarkt: Das schreckliche Geschwür der Vergangenheit
„2 x 241 Titel doppelt so gut wie Martin Kippenberger“ von Frankfurter Hauptschule – Regie FX Mayr, Bühne Anna Wohlgemuth, Kostüme Korbinian Schmidt, Videodesign Cyrill Oberholzer
von Elisabeth Maier
Foto: Susanne Reichardt
















