Seit der Einführung der verbindlichen Frauenquote beim Berliner Theatertreffen 2020 sind herausragende Inszenierungen von Regisseurinnen so sichtbar wie nie zuvor. Doch wie arbeiten Regisseurinnen an Stadt- und Staatstheatern? Welche Inszenierungsstile prägen ihre Arbeit, und wie verstehen sie ihre künstlerische Rolle?
Yael Ronen, Katrin Plötner, Mateja Koležnik, Anita Vulesica und Luise Voigt geben im Gespräch mit Grit Köppen Einblicke in ihre künstlerische Praxis: Routinen auf und hinter der Bühne, Arbeitstechniken, ästhetische Ansätze und ihr Selbstverständnis als Regisseurinnen. Ergänzt werden die Interviews durch arbeitsbiografische Porträts und inszenierungsanalytische Reflexionen ausgewählter Arbeiten.
Ein unverzichtbarer Band für alle, die sich für Theaterregie, die Arbeitsweisen von Regisseurinnen im deutschsprachigen Stadt- und Staatstheater und für ihren Blick auf den Produktionsbetrieb interessieren.